Gerresheim: Ein Tannenbaum für die Seele auf dem Gerricusplatz

Gerresheim : Ein Tannenbaum für die Seele auf dem Gerricusplatz

Wie jeden Montag in der Adventszeit war Elke Bonn, Leiterin der Kita St. Margareta, auch gestern wieder damit beschäftigt, neue kleine Tüten an die unteren Äste des schön geschmückten Tannenbaums auf dem Gerricusplatz in Gerresheim zu hängen. Darin befinden sich kurze besinnliche Texte, der so genannte "Seelenbalsam", sowie ein kleiner Weihnachtsbaumanhänger. Betrachter des "Baums für die Seele", wie die Gerresheimer ihn nennen, sind eingeladen, ein Tütchen mitzunehmen, um den Text vielleicht bei einer Tasse Kaffee oder Tee zu Hause zu lesen, in sich zu gehen und ein wenig die Ruhe zu genießen. "Wir sollten uns nicht von der Hektik, die in der Vorweihnachtszeit herrscht, anstecken lassen. Es soll doch eine besinnliche und gemütliche Zeit sein", erklärt Elke Bonn das Ansinnen.

Bereits Ende November haben die vielen Kinder der Kindertagesstätte St. Margareta in Zusammenarbeit mit der Gerresheimer Feuerwehr ihren selbstgebastelten Tannenbaumschmuck an die Äste gehangen. Dieses Jahr spendete ein Hörgeräte-Geschäft vom Neusser Tor den schönen großen Baum. Der Baum vom Grafen Spee aus Ratingen mit einer Länge von rund zehn Metern wurde mit Hilfe von Paul Höhne und einem Kran auf dem Gerricusplatz aufgestellt.

Wie schon in den vergangenen Jahren singen die Kinder der Kita St. Margareta auch wieder gemeinsam mit Bewohnern des Alten- und Pflegeheims Gerricusstift sowie mit spontan hinzugekommenen Passanten unter dem Tannenbaum neue und alte Weihnachtslieder. Nach einem ersten gemeinsamen Termin Ende November fand nun gestern das nächste Treffen zum Singen statt. Und erneut gesellte sich auch der eine oder andere Passant hinzu, um mitzusingen.

Schon seit Jahren besteht zwischen dem Pflege- und Altenheim Gerricusstift und der Kita St. Margareta eine Art "Sing-Kooperation". Das heißt, die Kita-Kinder kommen regelmäßig zu Festen ins Gerricusstift, um den Bewohnern mit ihrem Gesang eine Freude zu machen. Umgekehrt besuchen aber auch die Senioren gerne die gegenüberliegende Kita.

(arc)
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