Aula des Gymnasiums Gerresheim in Düsseldorf wird endlich saniert

Schule : Aula des Gymnasiums Gerresheim wird saniert

Die Elektroanlage, die Bühnen- sowie die Veranstaltungstechnik ist zum Teil noch aus dem Jahr 1970 und entsprechend veraltet.

Die Aula des Gymnasiums Gerresheim am Poth dient nicht allein der Schule als Veranstaltungsfläche, sondern wird von vielen Menschen aus dem Stadtteil genutzt, vor allem die Karnevalssitzungen der Bürgerwehr dort sind legendär. Gerade die technische Ausstattung genügt jedoch schon lange nicht mehr modernen Anforderungen. Die Bezirksvertretung 7 hat daher jetzt beschlossen, eine Sanierung der Bühnen-, Licht- und Tontechnik in der Aula vornehmen zu lassen.

Bereits Ende der 1970er Jahre wurde die Verwaltung durch den Rat beauftragt, festzustellen, in welchen Stadtteilen Gesellschaftsräume für Vereine fehlen und inwieweit der Bedarf durch die Nutzung von Aulen und Pädagogischen Zentren in Schulen gedeckt werden kann. Als Ergebnis wurde für den Stadtbezirk 7 die Aula im Gymnasium Gerresheim am Poth als „Stadtteilhalle“ festgelegt.

Die Elektroanlage, Bühnen- sowie Veranstaltungstechnik ist zum Teil noch aus dem Jahr 1970, teilweise nicht gebrauchsfähig oder entspricht nicht mehr dem heutigen Stand der Technik. Für Vorführungen muss das technische Equipment (Traversen, Licht und Ton) aufwendig in die Aula transportiert und entsprechend gesichert werden. Ein Beamer ist derzeit ebenfalls nicht fest montiert vorhanden und wird für die jeweilige Veranstaltung herbeigeschafft. Die Projektionsfläche wird mittels Kurbeltechnik manuell heruntergefahren, die Leinwand ist im Laufe der Jahre brüchig geworden. Der Bühnenvorhang lässt sich für Szenenwechsel ebenfalls nicht sicher bedienen.

Die vorhandene Raumbeleuchtung entspricht ebenfalls nicht mehr den aktuellen Vorgaben und muss dringend erneuert werden. Die erforderliche Leuchtmittelstärke wird nicht erreicht, bei Klausuren sind in der Aula diffuse Lichtverhältnisse vorhanden. Für einige der vorhandenen Leuchtmittel ist keine Ersatzbeschaffung möglich.

 Die Gesamtkosten der geplanten Maßnahmen betragen 151.000 Euro, 29.750 Euro können aus Mitteln des Schulverwaltungsamtes übernommen werden, den Differenzbetrag bringt nun die Bezirksvertretung 7 auf.

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