Anwohner fordern Sanierung der „Alten Insel“ in Düsseldorf

Straßen in Düsseldorf : Anwohner fordern Sanierung der „Alten Insel“ in Gerresheim

An der Alten Insel in Gerresheim liegt einiges im Argen. Daher lud der Arbeitskreis „Wohnen, Arbeiten und Leben“ (WAL) an der Glashüttenstraße“ zu einer Informationsveranstaltung ein. Als sachkundiger Politiker aus der Bezirksvertretung 7 stand den 40 Zuhörern der CDU-Fraktionschef Rainer Klöpper zur Verfügung.

Folgende Themen wurden angeschnitten.
Ortsumgehung Die zweispurige Ortsumgehung Gerresheim ab „Im Brühl“ bis „Nach den Mauresköthen“ wird nicht mehr wie einst geplant von der Vennhauser Allee durch die Düsselaue bis zur Rampenbrücke geführt, um die Natur nicht zu schädigen und die Frischluftzufuhr in Richtung Düsseldorf aus diesem Gebiet nicht zu unterbinden. Für die Anwohner an der Glashüttenstraße heißt das, dass sie wohl weiterhin mit dem Verkehr vor ihrer Haustüre, mit der Feinstaubbelastung und der Lärmbelästigung, leben müssen.

Supermarkt Vor dem Edeka-Supermarkt an der Glashüttenstraße soll entweder eine Ampel oder zumindest eine Querungshilfe eingerichtet werden, um etwa gefahrlos zu dem Parkplatz auf der anderen Straßenseite zu gelangen. Der Arbeitskreis WAL würde es jedoch begrüßen, wenn hier stattdessen eine Geschwindigkeitsbegrenzung (Tempo 40) eingeführt wird, eine Ampel würde nur unnötig Staus produzieren.

Unterführung Der Bau der neuen S-Bahn-Unterführung könnte sich nach neuen Informationen bis 2023 hinziehen. Die Stadt habe ihre Zustimmung zwar bereits gegeben, die Kosten könnten sich nach neuesten Schätzungen aber auf 29 Millionen Euro summieren, so Klöpper.

Neugestaltung Die „Alte Insel“ müsse dringend saniert und umgestaltet werden, fordert der Arbeitskreis WAL um Wilfried Legner. Der Verkauf der Grundstücke und Immobilien an Privat habe für viel Unruhe auf der Insel gesorgt, so hieß es. Der Eigentümer sei jedoch bereit, einen Teil der Privatstraße, die ihm zu 90 Prozent gehört, der Stadt wieder zu verkaufen, damit endlich mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden könne. Hierzu würden sich die Parteien in den nächsten Wochen treffen, um alles abzuwickeln. Die Stadt habe ihre Bewilligung für eine Teilsanierung bereits gegeben.

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