Stadtplanung in Garath : Drei weitere Spielplätze werden saniert

Drei Spielplätze haben bereits ein neues Gesicht bekommen, weitere sollen in diesem Jahr folgen, andere Pläne liegen schon in der Schublade. Gefördert wird die Spielplatzoffensive mit Mitteln aus dem Programm Garath 2.0.

Im Sommer des vergangenen Jahres wurde in Garath die Sanierung der ersten Spielplätze abgeschlossen. Im Rahmen des Großprojekts Garath 2.0 soll die Spieplatzoffensive die Attraktivität des Stadtteils erhöhen und vor allem für junge Garather die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung erweitern.

Schon als Garath in den 1960er Jahren geplant und gebaut wurde, wurde viel Fläche für Kinder vorgehalten. Allerdings hat sich die Ausstattung der Spielplätze seit dieser Zeit häufig kaum verändert, die Geräte sind in die Jahr gekommen und aus heutiger Sicht oft wenig attraktiv. Daher wurden einige davon in Angriff genommen, um zu zentralen Anlaufstellen im Stadtteil zu werden. Drei davon wurden bereits im vergangenen Sommer fertiggestellt und können seither bespielt werden. Der Ameisenspielplatz an der Emil-Barth-Straße sowie der Salamanderspielplatz am Garather Mühlenbach wurden im Juni eröffnet, im August folgte der Wasserspielplatz an der Peter-Behrens-Straße. Letzterem kommt eine besondere Bedeutung zu, da er, direkt am Hauptzentrum gelegen, eine wichtige Anlaufstelle ist, allerdings auch für die rechte Szene, deren Treffen dort  durch die Neugestaltung erschwert werden sollen: Die Spielplatzfläche umfasst jetzt auch die umliegenden Wege und Freiflächen, so dass hier ein Aufenthalt von Erwachsenen ohne Kinder nicht erlaubt ist.

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Für die drei Spielplätze, die bereits fertiggestellt sind, hat die Stadt insgesamt rund 900.000 Euro investiert – 60 Prozent davon kamen als Fördersumme aus dem Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt“.

Eine weitere Million Euro soll in diesem Jahr nun in weitere Spielplatzprojekte in Garath fließen. Bis zum Herbst sollen –  so der bisherige Planungsstand – der Farbenspielplatz an der Stettiner Straße sowie der Buntspechtspielplatz an der Peter-Behrens-Straße fertiggestellt sein. Ende des Jahres soll zudem auch die Überarbeitung des Seilspielplatzes an der Carl-Friedrich-Goerdeler-Straße abgeschlossen sein.

Und auch nach diesen insgesamt sechs Projekten ist die Aufrüstung der Garather Spielplätze noch nicht abgeschlossen. Für drei weitere Spielplätze wurden bereits Förderanträge gestellt: An der Ricarda-Huch-Straße soll ein Mobilitätsspielplatz entstehen, im Schlosspark Garath ist der Libellenspielplatz geplant, und an der Stralsunder Straße heißt das Motto Rotfuchsspielplatz. Da hier bisher jedoch keine Bewilligung der Anträge vorliegt, ist noch nicht klar, wann hier tatsächlich gebaut werden kann und wie viel Geld investiert werden muss.

Zugleich setzen die allgemein ungünstigen Marktbedingungen der Stadt zu: Auf Nachfrage unserer Redaktion erklärte ein Sprecher, dass steigende Preise und verzögerte Lieferungen sowie die Auslastung vieler Dienstleister den Fortschritt verlangsamen. Dennoch hoffen die Verantwortlichen, dass die aktuellen Planungen für Garaths Spielplätzen ohne weitere Komplikationen umgesetzt werden können.