Neuer Anstrich im SOS-Jugendtreff : Neuer Anstrich für SOS-Jugendtreff Garath

Zwei Tage lang streichen 14 Mitarbeiter der Kent-Gruppe Räume im SOS-Jugendtreff, entfernen Graffiti an den Fenstern und schneiden die Grünanlagen im Rahmen eines sozialen Firmenengagements, dem Social-Day.

In frischem weiß strahlt der Flur im Garather SOS-Jugendtreff. In Teamarbeit sind schon nach zwei Stunden die ersten Ergebnisse sichtbar. Daniel Siebenkäs, Koordinator für den sozialen Einsatz seiner Kollegen von der Kent-Gruppe ist zufrieden: „Wir tauschen den Schreibtisch heute mal gegen Pinsel und Farbe. Morgen machen sich weitere Kollegen draußen an den Grünschnitt“, sagt er.

Bereits zum zweiten Mal hat der Anbieter chemisch-technischer Produkte für Werkstätten und Autoservicebetriebe, Industrie und Marine ein soziales Engagement für die Mitarbeiter organisiert. Rita Szilagyi lernt dabei auch neue Kollegen kennen: „Ich habe mich schon im Studium mit Nachhaltigkeit beschäftigt und finde das gut, das wir uns als Unternehmen gemeinsam einsetzen“, sagt sie, greift zum Klebeband und trifft Vorbereitungen für die nächsten Räume. 2017 gab es den ersten Arbeitseinsatz beim SOS-Kinderdorf in Garath. Die direkte Hilfe vor Ort gefiel Reiner Eckhardt besonders gut. Er ist Managing Director der Kent-Gruppe. Anders als im Berufsalltag waren im SOS-Kinderdorf schon seine Gesangsqualitäten gefragt: „Letztes Jahr haben die Kita-Kinder uns zum Mitsingen eingeladen“, sagt er.

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Statt einer schnellen Scheckübergabe für eine Geldspende möchte sich das Team mehr einbringen. Gemeinsam mit dem SOS-Kinderdorf wurde überlegt, was sinnvoll ist. „Wir haben beispielsweise eine Liste für Sachspenden erstellt“, sagt Daniel Siebenkäs. Diese wurden im Unternehmen gesammelt. Die Kent-Mitarbeiter übergeben sie mit einer Geldspende von 3.000 Euro in Garath. Außerdem stellt das Unternehmen 14 Mitarbeiter für den Arbeitseinsatz am „Social Day“ frei. Sie streichen die Räume im Jugendtreff, entfernen Graffiti und schneiden wuchernde Pflanzen zurück. „Abends ist man müde aber froh“, stellt Koordinator Daniel Siebenkäs fest.

Die Zusammenarbeit mit dem SOS-Kinderdorf bringt auch neue Impulse. Cora Müller vom SOS-Kinderdorf hat mit verschiedenen Unternehmen zu tun, die Hilfe anbieten: „Daraus entwickeln sich häufig weitere Mitarbeiter-Engagements“, sagt sie. Über den Kontakt mit der Einrichtung, beispielsweise beim gemeinsamen Mittagstisch am Tag des sozialen Engagements, kommen neue Ideen zustande. Thomas Niedballa kann sich neben dem Einsatz am Farbeimer vorstellen, dass die Kinder Pferde kennenlernen: „Ich bin Ausbilder für Westernpferde und wohne auf einem Reiterhof“, sagt er. Dass eine Gruppe vom SOS-Kinderdorf ihn dort besucht, ist sein Plan.

Bis es soweit ist, gibt es für die freiwilligen Helfer im Jugendtreff noch einiges zu tun. Das Team räumt die ersten Farbeimer in den nächsten Raum und René Keitemeier schaut sich die beschmierten Fenster an. „Ich denke, die Graffitti bekommen wir weg“, sagt er. Acht Stunden sind alle im Einsatz und vielleicht wird aus dem „Social Day“ im SOS-Kinderdorf für manchen demnächst eine längere ehrenamtliche Tätigkeit.