Pavillon der Grundschule Adam-Stegerwald-Straße in Garath eingeweiht

Einweihung : Moderner Pavillon für Garather Grundschule

Im neuen Gebäude der Grundschule an der Adam-Stegerwald-Straße wird vor allem die offene Ganztagsbetreuung stattfinden.

Holzintarsien, antrazithgrauer Stahl und klare Linien bestimmen die optische Gestaltung von außen. Der neue Pavillon auf dem Gelände der Gemeinschaftsgrundschule Adam-Stegerwald-Straße sieht gar nicht aus wie ein solcher. Er wirkt hochwertig und solide. Und dieser Eindruck setzt sich im Inneren fort. Alles ist licht und hell. 

Gestern wurde er nun mit einem kleinen Festakt offiziell eingeweiht. Genutzt wird er allerdings bereits seit Anfang des Jahres. Schon nach den Weihnachtsferien konnte er bezogen werden. Bislang fehlten aber noch ein paar Details im Außenbereich. Die letzten Arbeiten an dem Pavillon, der auch über einen barrierefreien Zugang verfügt, sind jetzt abgeschlossen.

Der Pavillon dient aber nicht als Klassenraum, in ihm sind zwei Gruppen der Offenen Ganztagsschule (OGS), die blaue und die rote mit jeweils 25 Kindern, untergebracht. Entsprechend ist auch die Einrichtung gestaltet. Es gibt verschiedene Tischgruppen, Regale voller Bücher und Bastelutensilien, Spielecken sowie eine Küchenzeile und eine moderne Toiletten-Anlage. Schulleiterin Anja Taube ist nach wie vor begeistert. „Er ist einfach nur wunderschön.“

An den alten Container, der noch aus den Anfängen der 1990er Jahre stammte und an gleicher Stelle stand, erinnert sich Anja Taube noch mit Grausen. Weiß war er mal, am Ende schmutzig grau, bemalt, beschmiert. Sie habe darin, da war sie noch nicht die Schulleiterin, im Winter mit den Schülerinnen und Schülern in Jacken und Mäntel gesessen. Es war zugig und kalt, und vieles habe einfach nicht mehr funktioniert.

Diese Zeiten sind nun vorbei. „Wir sind froh, dass die Kinder ihr gewohntes Schulleben wieder haben. Und nach einer längeren Entscheidungsphase im Vorfeld ist ja dann beim Neubau alles zügig vorangegangen.“ Dafür seien sie, aber auch das Kollegium und vor allem die Kinder dankbar.

Gut ein halbes Jahr mussten die OGS-Schülerinnen und Schüler auf ihre Räume verzichten. So lange dauerten Abriss und Neubau. Errichtet ist der Pavillon in einer sogenannten Modulbauweise, erläuterte Stadtdirektor und Schuldezernent Burkhard Hintzsche gestern. Einzelne Elemente des Gebäudes sind dabei vorgefertigt und werden nur noch auf eine Bodenplatte gesetzt. Das, so Hintzsche, reduziere die Bauzeit und den Baulärm. Diese Art der Errichtung wolle man bei ähnlichen Projekten an anderen Schulstandorten verwenden. Gekostet hat der Pavillon rund 400.000 Euro.

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