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Garath/Hellerhof: Notinseln für Kinder in Garath

Garath/Hellerhof : Notinseln für Kinder in Garath

Die Bezirksverwaltungsstelle möchte für den Stadtbezirk 10 (Hellerhof und Garath) Ansprechpartner für Kinder finden - wie in Wersten.

Schon auf dem Weg zur Schule kann einem Kind einiges passieren, womit es schnell überfordert ist - ob ein Fahrradunfall oder ein verloren gegangenes Handy. Ob es gehänselt wird, oder ob es Angst hat. "Wichtig ist, dass die Kinder wissen, wo sie sich in diesen Fällen dann Hilfe holen können", sagt Uwe Sandt, Verwaltungschef des Bezirks 10, zuständig für Garath und Hellerhof. Schon in mehreren Düsseldorfer Stadtteilen, unter anderem in Wersten, gibt es sogenannte "Notinseln", wo das Personal in den dortigen Geschäften sich verpflichtet hat, den Kindern zu helfen, wenn sie Hilfe benötigen. "Ziel ist es, dass die Geschäftsleute in solchen Fällen spontan helfen", sagt Sandt. Er wurde auf das Problem aufmerksam, als ein kleines Mädchen auf dem Schulweg von einem Fremden angesprochen wurde. "Da müssen wir gegenhalten", sagt er.

Mit Vertretern der Fraktionen in der Bezirksvertretung 10 hat er bereits Kontakt aufgenommen, und auch den Garather und Hellerhofer Grundschulen hat er das Projekt nahe gebracht. Der Arbeitskreis Schulen habe das Thema "Notinseln" ebenfalls mit Begeisterung aufgenommen, sagt er. Jetzt wolle er noch den Hellerhofer Bürgerverein und die Garather BIG informieren, dann könne mit Unterstützung der Industrie- und Handelskammer das Projekt starten. Sandt schwebt vor, dass sich alle Geschäfte im Garather Hauptzentrum und im Hellerhofer Einkaufszentrum beteiligen.

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Die Geschäfte bekommen dann einen Aufkleber, der gut sichtbar im Schaufenster zu sehen ist und signalisiert, dass die Mitarbeiter des Ladens im Notfall Hilfe leisten.

In den Grundschulen sollte dann auf die Problematik und die Hilfestellung aufmerksam gemacht werden. "Je mehr Geschäfte oder auch Büros sich beteiligen, umso besser", sagt Sandt.

(wa.)