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Lösung für Parkproblem Jakob-Kneip-Straße in Sicht

Parkproblem in Garath : Hoffnung an der Jakob-Kneip-Straße

Seit Jahren klagen die Anwohner über mangelnden Parkraum. Bisher gab es keine zufriedenstellende Lösung. Nun ist jedoch in der Diskussion, Parkplätze auf Privatgrundstücken einzurichten.

Private Stellplätze auf dem eigenen Grundstück könnten der Lösungsansatz für das Parkproblem auf der Garather Jakob-Kneip-Straße sein. Diese Möglichkeit zieht die Stadt in Betracht, verweist jedoch auf die Eigeninitiative der Anwohner, die entsprechende Flächen auf ihrem Grundstück zu Parkraum umgestalten zu lassen müssen.

Bereits seit Jahren klagen die Anwohner der Jakob-Kneip-Straße über Parkplatzmangel in ihrer Siedlung. Verschlimmert wurde die Situation auch dadurch, dass die eine benachbarte Mietgarage zum Teil sanierungsbedürftig und nicht nutzbar ist, wodurch weitere 25 Stellplätze wegfallen. Auf der Suche nach Parkraum weichen die Anwohner regelmäßig in andere Straßenzüge, auch ins benachbarte Hellerhof, aus, wo sich wiederum die dortigen Anlieger über die fremden Fahrzeuge beklagen.

Mehrere Lösungsvorschläge wurden bereits verworfen: Private Stellplätze im öffentlichen Raum schließt die Stadt aus, die öffentlichen Grünflächen werden von den jeweiligen Anwohnern verteidigt. Zwar liegt für die Quartiersgarage ein Bauantrag bei der Stadt vor, ob und wann der Eigentümer dort bauen wird, ist jedoch nach wie vor unklar.

Als vielversprechendste Option gelten daher private Stellplätze auf dem eigenen Grundstück. Ein Teil der Häuser, vor allem auf der östlichen Straßenseite, verfügt über einen Vorgarten, der eine entsprechende Größe aufweist. Wer einen Privatparkplatz einrichten will, muss sich mit der Stadt über Fragen der Ausmaße und Zuwegung abstimmen. Eine Entsprechende Anfrage beantwortete die Stadt gegenüber der Bezirksvertretung 10.

Nun will die Lokalpolitik den Bürgern helfen. CDU-Bezirksvertreterin Adelheid Schliwa steht in Kontakt mit den Bewohnern der Straße und will helfen, ihre Anträge gebündelt an die Stadt weiterzureichen.