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Kranke Menschen falten Origami in Hospiz in Garath

Projekt für unheilbar Kranke : 1000 Kraniche für das Garather Hospiz

Einer japanischen Tradition folgend beschäftigen sich unheilbar kranke Menschen mit Origami. Die Papiervögel sollen angeblich Wünsche erfüllen.

Im Caritas-Hospiz in Garath orientieren sich Gäste, Angehörige und Ehrenamtliche im Moment an einer japanischen Legende: Wer 1000 Origami-Kraniche faltet, bekommt von den Göttern einen Wunsch erfüllt. Seit Aschermittwoch werden daher täglich die sagenumwobenen Vögel aus Papier gefaltet – 25 dieser kleinen Kunstwerke entstehen täglich. Dirk Hackstein, Sozialarbeiter im Caritas-Hospiz, initiierte die Aktion. Ziel ist es, bis Ostern die 1000 Kraniche fertigzustellen, so dass jeder Gast der Einrichtung einen Wunsch erfüllt bekommen soll.

Die Aktivität tut den Menschen im Hospiz gerade in der aktuellen Phase von Lockdown und Isolation gut. „Durch das Falten ist aus der Einsamkeit eine Gemeinsamkeit entstanden“, berichtet Petra Unterlehberg, Gast im Caritas-Hospiz, über die Aktion. Einzelne Kraniche werden gegen eine Spende an das Caritas-Hospiz abgegeben, Informationen gibt es unter [email protected]

Seit fast 25 Jahre nimmt das Caritas-Hospiz in Garath unheilbar erkrankte Erwachsene mit verkürzter Lebenserwartung auf. Das Ziel ist es, ihnen zu ermöglichen, ihren letzten Lebensabschnitt den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend zu gestalten und sie und ihre Angehörigen zu begleiten.