Nach dem Lockdown : Garather Stadtteilbüro ist wieder geöffnet

Nach dem Lockdown wegen der Corona-Pandemie steht das Stadtteilbüro den Bürgern aus dem Stadtbezirk 10 wieder zur Verfügung. Sie können dort Anregungen geben und Fragen rund um das Viertel stellen.

(RP/dsch) Das Quartiersmanagement Garath 2.0 hat die Sprechstunde im Stadtteil seit Dienstag, 23. Juni, wieder aufgenommen. Das Stadtteilbüro musste, wie viele andere städtische Dienststellen auch, aufgrund der Corona-Pandemie in den vergangenen Monaten seine Türen schließen. „Unter der Berücksichtigung aller notwendigen Hygienemaßnahmen sind wir nun wieder persönlich vor Ort“, teilt Silke de Roode vom Quartiersmanagement mit.

Der Kontakt mit Bürgern bestand aber auch in den vergangenen Wochen: „Telefonisch und mittels E-Mail hat weiterhin ein Austausch mit den Garathern stattgefunden“, berichtet de Roode. „Doch bei einigen konkreten Themen ist ein persönliches Gespräch unabdingbar“, so de Roode, die als Geschäftsführerin des Verfügungsfonds eine wichtige Ansprechpartnerin für die Antragstellenden ist. Anträge für Projekte, die dem Stadtteil zugutekommen, können weiterhin gestellt werden.

Die Quartiersmanagerinnen werden zu den bekannten Kernzeiten, dienstags von 14 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr, im Stadtteilbüro anzutreffen sein. Die Besucher werden gebeten, die Sprechstunde vorzugsweise für die Beratung zum Verfügungsfonds und für Beteiligungen an den aktuellen Projekten, die im Rahmen von Garath 2.0 umgesetzt werden, zu nutzen.

Seit Neuestem ist das Quartiersmanagement auch auf Facebook vertreten: Über
www.facebook.com/Quartiersmanagement-Garath-20 können Interessierte dort den aktuellen Projekten im Stadtteil folgen. „Wir freuen uns wieder auf den persönlichen Kontakt, bitten aber darum, idealerweise vorab einen Termin mit uns zu vereinbaren“, erläutert Isabel Maniura vom Quartiersmanagement. Telefonisch ist dies möglich unter 0173-2724085 oder 0173-2383438 sowie per E-Mail an: qm-garath@duesseldorf.de.

Auch für das Quartiersmanagement gelten die Hygienemaßnahmen. Darüber hinaus müssen bei einem persönlichen Gespräch die Kontaktdaten hinterlegt werden, um im Infektionsfall informieren zu können.

Auch ein wichtiges Projekt der Bezirksverwaltung verzögert sich durch die Pause des öffentlichen Lebens: Die Umbenennung der Garather Quartiere. Diese waren bisher nach den Himmelsrichtungen benannt, heißen jetzt aber Wald-, Schloss-, Burg-, und Kämpenviertel. In offiziellen Schreiben des Stadtteils werden in einer Übergangsphase beide Bezeichnungen verwendet. Auch die Straßenschilder, die auf die Quartiere hinweisen, sollen um die neuen Namen ergänzt werden. Das Fachamt arbeite noch an der Umsetzung, heißt es von Garaths Bezirksverwaltungsstellenleiter Uwe Sandt. Er erwartet, nach der Sommerpause des politischen Betriebs in der Stadt erste Ergebnisse vorweisen zu können.

Mit der Umbenennung soll eine bessere Identifikation der Garather mit ihrem Stadtteil erreicht und die Orientierung für Auswärtige verbessert werden. Die neuen Namen wurden im Februar beschlossen.