Garath : Lichterfest mit allen Generationen

Das Mehrgenerationenhaus Hell-Ga hatte gestern in sein Café geladen und viele Garather waren der Einladung gefolgt. Für die jüngeren Besucher wurde auf der Terrasse über offenem Feuer Stockbrot gebacken.

Tiefrote Tischdecken, Tannenzweige, Kerzenlicht, dazu Waffeln und Glühwein – diese Kombination schmeckt nach Advent. Vieles davon findet sich beim „Lichterfest“ des SOS Mehrgenerationenhaus Hell-Ga in Garath. „Wir feiern dieses Fest seit 2002. Damals haben wir darüber diskutiert, wie wir es nennen. Weil der Termin außerhalb der Adventszeit liegt, haben wir uns auf „Lichterfest“ geeinigt“, erklärt Sabine Kopka, Bereichsleiterin der Offenen Stadtteilarbeit. 2017 kamen rund 300 Gäste. Gegen 15 Uhr läuft der „Offene Treff Café Hell-Ga“ fast über  vor Menschen – vom Baby bis zu über 80-Jährigen. „Es ist jetzt schon voller als voriges Jahr.

Im Garten flackert ein offenes Feuer, allerdings nicht allein zum Aufwärmen, sondern für’s Stockbrot. Das Angebot von jungen Leuten des Mehrgenerationenhauses lockt speziell die eigene Generation. Unter dem Dach sitzt es sich gemütlich bei Kerzenschein. Um die zahlreichen adventlich dekorierten und voll besetzten Tische gruppieren sich zahlreiche Angebote mit kreativem Kunsthandwerk. 

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Für Engel ist Hochkonjunktur – zwar nicht nur, aber besonders zur Advents- und Weihnachtszeit. Daniela Weinsberg bietet Stoffengel mit einer Bauchtasche. „Die kann man verschenken und einen Zettel mit guten Wünsche in die Tasche legen“, erklärt sie die außergewöhnliche Kreation. Ein paar Schritte weiter strahlen durchsichtige Lichterengel aus Transparentfolie mit einer Weihnachtskugel als Kopf. Gaby Lampenscherf hat sich auf Herzkissen spezialisiert. „Die verschenken wir an Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Unter die Achsel geklemmt lindern sie nach der Operation den Druckschmerz“, erklärt sie die nützlichen Herzen aus bunten Stoffen.

„Die Stände sind bemerkenswert und die Sachen sind mit viel Liebe zum Detail gemacht“, meint Manfred Finke zu dem geschmackvollen Angebot. Es sei ein großer Vorteil nicht im Kalten zu stehen, wie beim Weihnachtsmarkt, vermerkt er launig. Rabea Hunsmann ist mit ihrem Mann und ihren beiden drei und sechs Jahre alten Kindern hier. Die stehen gerade Schlange bei den Waffeln. „Es herrscht eine schöne Willkommensatmosphäre. Ein paar Bekannte habe ich auch schon getroffen“, meint die junge Frau. Bei den Kunsthandwerk-Ständen werde sie sicher die eine oder andere Kleinigkeit kaufen.

„Das Angebot ist reichhaltig und ich finde das ist ein tolles Engagement“, meint Grita Scharnewki. Jetzt will sie unbedingt noch die Musik „mitnehmen“. Die vier Jugendlichen der Band „Black Raven“, haben sich eigentlich dem Rock und Pop verschrieben, aber heute spielen eigens für die Gäste adventliche Lieder zum Mitsingen.