Engagement im Stadtteil : Eine Ehrenamtsbörse für Garath

Ab sofort können sich Interessierte im Stadtteilbüro in der S-Bahn-Unterführung melden.

(RP) Im Stadtteilbüro Garath 2.0, das in der S-Bahn-Unterführung liegt, gibt es ab sofort eine Ehrenamtsbörse. Neben Informationen zu aktuellen Stellenausschreibungen von ehrenamtlichen Tätigkeiten im Stadtteil können Garather nun auch ein eigenes Ehrenamtsprofil im Stadtteilbüro anlegen lassen, teilte die Stadt gestern mit.

„Immer wieder kommen Menschen auf uns zu, die gerne eine ehrenamtliche Tätigkeit im Stadtteil Garath aufnehmen möchten“, berichtet Quartiersmanagerin Isabel Maniura. Auch verschiedene Garather Einrichtungen und Vereine haben dem Quartiersmanagement mitgeteilt, dass sie sich eine Person oder Einrichtung im Stadtteil wünschen, die federführend ehrenamtliche Tätigkeiten bewirbt und auf die Freiwilligenarbeit aufmerksam macht.

Ehrenamt, Freiwilligenarbeit oder bürgerschaftliches Engagement – es gibt viele Bezeichnungen für die freiwillige und meist unentgeltliche Arbeit in gesellschaftlich relevanten Bereichen. Zahlreiche Garather Bürger sind bereits an vielen Stellen aktiv. Sie wirken mit bei der Freiwilligen Feuerwehr, unterstützen die Hausaufgabenbetreuung in den Schulen, lesen in den Kindertagesstätten vor, trainieren Kinder im Sportverein oder backen Waffeln im Altenpflegeheim. Kein Verein, keine Feuerwehr, keine Initiative und auch keine Kirchengemeinde kann ohne bürgerschaftliches Engagement funktionieren. Somit greift das Quartiersmanagement gerne die Anregung aus der Bürgerschaft auf und initiiert eine Ehrenamtsbörse.

Interessierte, die eine ehrenamtliche Tätigkeit aufnehmen möchten, sind ab sofort eingeladen, beim Quartiersmanagement ein eigenes Ehrenamtsprofil zu hinterlegen. Mittels eines Fragebogens, der Angaben zur eigenen Person beinhaltet, werden auch Wünsche zum Tätigkeitsfeld sowie Anforderungen, die die künftige Aufgabe mitbringen sollte, abgefragt. Die Ehrenamtsprofile werden beim Quartiersmanagement gesammelt und verwaltet. Interessierte werden beim Ausfüllen des Bogens beraten. „Das Ehrenamtsprofil wird dann anonymisiert an die Einrichtungen, Vereine und Institutionen versendet. Diese können sich bei uns melden, wenn das Profil auf eine der zur Verfügung stehenden Stellen passt“, erläutert Isabel Maniura das Vorgehen. Kommen Angebot und Nachfrage zusammen, wird das Stellenangebot weitergegeben und auf Wunsch werden auch die Kontaktdaten vermittelt.

Zusätzlich zum Ehrenamtsprofil erfolgen regelmäßige Abfragen von offenen Ehrenamtsstellen bei den Garather Einrichtungen, Vereinen und Institutionen. „Dies ist hilfreich für Interessierte, die selbst keine Idee oder Vorstellung von dem haben, was sie eigentlich machen möchten“, erklärt Maniura. Die offenen Stellen werden im Schaufenster des Stadtteilbüros an der Fritz-Erler-Straße 27 ausgehangen. Zudem sind offene Themenabende in Planung, bei denen Garather, die schon ehrenamtlich aktiv sind, aus ihrer Praxis berichten.

Weitere Informationen gibt es im Stadtteilbüro Garath 2.0 an der Fritz-Erler-Straße 27. Die Sprechzeiten sind dienstags von 14 bis 18 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr. Isabel Maniura ist telefonisch unter 0173-2383438 oder per E-Mail an QM-Garath@duesseldorf.de erreichbar.