Seit Ende Oktober ist das Lehrschwimmbecken an der Stettiner Straße wieder in Betrieb Mehrkosten für Lehrschwimmbad

Düsseldorf · Jetzt hat die Verwaltung für den Stadtrat eine Schlussrechnung für den Neubau des Lehrschwimmbeckens vorgelegt, denn die Kosten haben sich gegenüber der Schätzung aus dem Jahr 2028 mit fast 3,4 Millionen fast verdoppelt.

Seit Ende Oktober 2022 ist das Lehrschwimmbecken an der Garather Gesamtschule wieder in Betrieb.

Seit Ende Oktober 2022 ist das Lehrschwimmbecken an der Garather Gesamtschule wieder in Betrieb.

Foto: Landeshauptstadt Düsseldorf//David Young

Ende Oktober 2022 war das Lehrschwimmbecken an der Stettiner Straße nach der Sanierung wieder eröffnet worden. Seit Juni 2021 wurde dort im laufenden Betrieb der Gesamtschule gearbeitet. Es wurden Türen, Fenster, Fliesen und das Dach erneuert und ein neues Becken mit einem Hubboden eingebaut. Duschen und Toiletten sind jetzt barrierefrei zugänglich, beleuchtet wird das Bad mit energiesparender Technologie. Unter dem Aspekt der Energieeffizienz wurden die Lüftungsanlage, die Badewassertechnik und die Heizung modernisiert, teilte die Stadt damals mit. Jetzt hat die Verwaltung für den Stadtrat eine Schlussrechnung vorgelegt, denn die Kosten haben sich im Vergleich mit der Schätzung aus dem Jahr 2018 mit fast 3,4 Millionen fast verdoppelt. Deswegen musste die Politik nun Mehrkosten in Höhe von 877.547 Euro genehmigen.

Doch in dem Bad findet nicht nur Schulschwimmen statt: Der zwischen der Landeshauptstadt und der Bädergesellschaft bestehende Betriebsführungsvertrag beinhalte unter anderem das Ziel, die stadtteilbezogenen Angebote für alle Altersgruppen und Kulturkreise im Abendbereich sowie an den Wochenenden, in Zusammenarbeit mit dem Stadtsportbund, den Sportvereinen und Trägern der Freien Wohlfahrtspflege, auszudehnen. So könne die Kapazität für Schwimmkurse deutlich erhöht werden. Im Zuge des Umbaus hatten sich durch Ausschreibungen, Zusatzbedarfe sowie Lieferschwierigkeiten Mehrkosten ergeben, die nicht durch Einsparungen hatten ausgeglichen werden können. Auf Grund der Mehrkosten wurden zusätzliche Fördermittel (238.000 Euro) bewilligt.

(rö)
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