RRX-Ausbau : Bahn plant nur 700 Meter Lärmschutzwand in Garath

Der Schnellzug RRX wird auch durch den Düsseldorfer Süden fahren. Da er in Garath und Hellerhof jedoch die Gleise des Fernverkehrs nutzt, sind wenig bauliche Veränderungen nötig. Dafür muss die Bahn besonders auf die Schienen achten.

(dsch) Der Schnellzug RRX, der in Zukunft von Dortmund nach Köln fahren und so Ruhrgebiet und Rheinland in schnellem Takt verbinden soll, durchquert auf seiner Strecke auch den Düsseldorfer Süden. Im Stadtbezirk 9 – vor allem in den betroffenen Vierteln Benrath, Reisholz und Hassels sind rund um die Bahnstrecke viele Arbeiten nötig, die Auswirkungen auf den Bezirk 10 mit Garath und Hellerhof werden sich hingegen in Grenzen halten.

Dies hat das Amt für Umwelt- und Verbraucherschutz auf Basis von Daten der Deutschen Bahn mitgeteilt. Demnach finden südlich der Autobahnausfahrt Garath von der A 59 auf die Frankfurter Straße keine Gleisbauarbeiten statt. Denn im äußersten Süden von Düsseldorf soll der RRX auf den bereits bestehenden Gleisen des Fernverkehrs fahren – der sechsgleisige Ausbau der Strecke beginnt erst in Höhe der Hildener Straße, kurz vor dem Benrather Bahnhof. Somit wird im Stadtbezirk 10 nur ein rund 700 Meter langer Abschnitt der Lärmschutzwand errichtet.

Dieser beginnt südlich der Autobahnausfahrt und verläuft über die Bezirksgrenze am Schwarzen Weg in Richtung Nord. Die Wand wird voraussichtlich eine Höhe von vier Metern auf der östlichen und fünf Metern auf der westlichen Seite haben, die genauen Maße stehen jedoch noch nicht fest. Stadt und Bahn bereiten derzeit einen Gestaltungswettbewerb vor, der neben den Wänden auch betroffene Unterführungen einschließen soll. Ein Termin, wann mit den Arbeiten begonnen werden kann, steht noch nicht fest. Auf dem Rest der Strecke in Garath und Hellerhof werden die Gleise von der Bahn verstärkt überwacht und gepflegt, um verstärkte Abnutzung auf den durch den RRX zusätzlich belasteten Schienen zu verhindern.