Bürgerengagement Die Halskestraße soll grüner werden

Friedrichstadt · Anwohner bereiten eine neue Grünfläche in der Straße vor und haben diese am vergangenen Wochenende entsiegelt. In zwei Wochen soll gepflanzt werden.

Viele Hände haben am Wochenende mit angepackt, um eine abgesprochene Fläche in der Halskestraße zu entsiegeln.

Viele Hände haben am Wochenende mit angepackt, um eine abgesprochene Fläche in der Halskestraße zu entsiegeln.

Foto: Sonja Rochow

Schon im März 2021 haben einige Bewohner der Halskestraße damit begonnen, hier Staudenbeete anzulegen. Dafür wurde die Straße an einer ausgewählten Stelle am Anfang der Straße entsiegelt, alles vorbereitet und schließlich bepflanzt. Dies hat Früchte getragen und weitere Anwohner in der Halskestraße möchten sich anschließen und ebenfalls Platz für Grünflächen schaffen.

Das alles geschieht in Absprache mit der Stadt – schließlich kann nicht wahllos der Gehweg aufgebrochen werden, um dort Blumenbeete anzulegen. Unterstützung dabei bekommen die Anwohner von dem Verein Platzgrün, schon direkt zu Beginn mit den jeweiligen Anträgen.

Das Projekt, das zum Verein Pro Düsseldorf gehört, wird von Susanne Dickel geleitet, die in ganz Düsseldorf schon an vielen verschiedenen Stellen Platz für Grün geschaffen hat – sei es die Gestaltung von Plätzen, Hochbeeten, Parkanlagen, Fassadenbegrünung oder von Baumscheiben: Interessierte können sich, ähnlich wie die Bewohner der Halskestraße, online melden und hier die entsprechende Hilfe bekommen.

Dabei steckt nicht nur Geduld, sondern auch viel Arbeit in solch einer Begrünung und Entsiegelung der Straße. „Inzwischen waren die Anträge schneller durch als bei der ersten Grünfläche, die wir angelegt haben“, erinnert sich eine Anwohnerin, die damals die Idee einer Grünfläche in der Halskestraße angestoßen hat.

Die Entsiegelung muss dabei etwas früher durchgeführt werden als die Bepflanzung. „Am vergangenen Samstag haben viele Menschen mit angepackt“, erzählt sie. Rund 15 Anwohner waren im Laufe des Nachmittages vor Ort. Auch hier kam man schneller voran als gedacht. An der Stelle des ersten Beetes sei der Boden etwas mehr verdichtet gewesen als jetzt bei der zweiten Grünfläche. „Allerdings haben wir hier einige dicke Steinbrocken im Boden gefunden, das war ein hartes Stück Arbeit für unsere Helfer.“ Einige Männer hätten kräftig mit Spitzhacken arbeiten müssen, um den Boden zu lockern.

Nun sei Erde darauf verteilt worden. „Jetzt muss sich das aber erstmal ein bisschen setzen.“ In zwei Wochen soll dann gepflanzt werden. Auch hierbei hilft Platzgrün: Die Pflanzen und auch der Pflanzplan kommt von dem Verein, der zusätzlich noch Tipps zur Pflege und Instandhaltung gibt. „Wir hoffen, dass es auch dann nicht regnen wird und wir rasch fertig werden.“

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