Golzheim: Foto-Ausstellung über Lieblingsplätze

Golzheim : Foto-Ausstellung über Lieblingsplätze

Im Altenheim Tersteegenhaus der Diakonie an der Friedrich-Lau-Straße wurde am Sonntag die Foto-Ausstellung "Blickkontakte – Begegnungen – Lieblingsplätze" eröffnet. Die Fotogruppe des Zentrums plus aus Derendorf-Golzheim zeigt noch bis Anfang April Fotos der Bewohner des Hauses. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden diakonischen Einrichtungen.

Im Altenheim Tersteegenhaus der Diakonie an der Friedrich-Lau-Straße wurde am Sonntag die Foto-Ausstellung "Blickkontakte — Begegnungen — Lieblingsplätze" eröffnet. Die Fotogruppe des Zentrums plus aus Derendorf-Golzheim zeigt noch bis Anfang April Fotos der Bewohner des Hauses. Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt der beiden diakonischen Einrichtungen.

"Die sieben Teilnehmer der Fotogruppe, jüngere Senioren, hatten bisher oft nur Parks und Landschaften fotografiert. Dann entstand die Idee, auch mal Menschen zu fotografieren", sagt Inge Gößling, Leiterin des Zentrums plus. Einige Bedenken hatten die Hobby-Fotografen vorher aber schon. "Wir wussten nicht, wie die Bewohner uns in Empfang nehmen", sagte Gabi Boeminghaus (68), die am Projekt teilgenommen hat.

Doch die Bewohner zeigten sich begeistert von der Idee. "Es sind viele persönliche Beziehungen zwischen den hochaltrigen Bewohnern und den jungen Senioren entstanden. In Gesprächen konnten sie von ihren eigenen Geschichten erzählen. Vor allem hatten alle aber viel Spaß", sagt Marlene Steves, Leiterin des Tersteegenhauses. Auch für die Mitarbeiter sei die Aktion sehr schön gewesen. "Einige Mitarbeiter sehen die Bewohner jetzt aus einer anderen Perspektive."

Die Fotos zeigen die Senioren an ihren Lieblingsorten im Tersteegenhaus. Hilde Spangenberg ist beispielsweise beim Rauchen im Garten fotografiert worden. "Das Projekt war mal etwas Originelles", sagt die 82-Jährige. Waltraud Goekens Lieblingsplatz, an dem sie fotografiert wurde, ist im Foyer. "Hier kann ich immer kontrollieren, wer hereinkommt", sagt sie. Ein ähnliches Projekt wollen die Organisatoren in zwei Jahren wiederholen.

(RP)
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