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Flingern: Nächste Luxusherberge von Ralf Schmitz in Flingern

Flingern : Nächste Luxusherberge von Ralf Schmitz in Flingern

Firma reißt das Luisenkrankenhaus an der Degerstraße 6-8 ab. Zudem entstehen zwei neue Objekte im Zooviertel.

Er startete in Oberkassel, wo prachtvolle Altbauten Programm sind, aber längst hat die Firma Ralf Schmitz das Zoo-Viertel und Flingern-Nord für sich entdeckt. Zunächst baute der Spezialist für Luxuswohnungen an der Neanderstraße, dann riss er den alten Bunker am Hermannplatz ab und erbaute in dem für ihn typischen Stil einen repräsentativen "Altbau in neu" mit Fußbodenheizung und aller moderner Technik, als Architekten das Düsseldorfer Büro RKW an seiner Seite. Die sind auch jetzt im Boot, wenn nur einige Meter weiter an der Degerstraße abgerissen und neu gebaut wird.

Schmitz hat, wie die Geschäftsführung bestätigt, das alte Luisenkrankenhaus gekauft. Es soll fallen und dem "Deger's" Platz machen, wie die Entwickler ihr neuestes Projekt nennen. Eine markante Fassade im Stil der Zeit um 1900/1920 soll es prägen, in der stark gegliederten Fassade werden hohe, schlanke Sprossenfenster eingebaut. Die Wohnungen sollen zwischen 130 und 250 Quadratmeter groß sein. Ziel ist ein Baubeginn im Herbst, Ende 2017 könnte das Haus bezugsfertig sein.

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Das Unternehmen Schmitz war in Flingern-Nord zunächst nicht willkommen. Beispielhaft wurde vom Bündnis "Bezahlbarer Wohnraum" vor dem Bunker demonstriert, um auf die "verfehlte Düsseldorfer Wohnungspolitik" aufmerksam zu machen. Der Rauch ist verweht, auch die Wohnungspolitik hat sich geändert. Bei Schmitz verweist man darauf, dass für die Flingeraner Projekte kein Wohnraum weichen musste, sondern neuer geschaffen wurde. Die zahlungskräftige Klientel sorgt mit dafür, dass die lebendige Ausgehszene des Stadtteils erhalten bleibt.

Auf der anderen Seite der Grafenberger Allee wächst an der Achenbachstraße das Haus Emont mit Eigentumswohnungen in die Höhe, elf von 13 sind bereits verkauft - der Quadratmeterpreis liegt zwischen 7000 und 10 000 Euro. Ebenso erfolgreich ist das "Crescent Gardens" an der Sybelstraße. Vier der fünf Stadtvillen, die bis zu 1,8 Millionen Euro kosten, haben laut Schmitz bereits neue Eigentümer.

(RP)