1. NRW
  2. Städte
  3. Düsseldorf
  4. Stadtteile
  5. Flingern

Düsseldorf: Streetfoodmeile am Höherweg war erfolgreich

Kulinarisches : Streetfoodmeile am Höherweg erfolgreich

Auf bis zu 10.000 Besucher schätzen die Veranstalter die Besucherzahl bei der ersten Streetfoodmeile. Eine Fortsetzung ist möglich.

Es schüttete vom Himmel, und eine steife Brise pfiff durch die Gasse – mehreren tausend Düsseldorfern war es egal. Bei der Premiere der Streetfoodmeile trotzten sie dem Wetter. Genauso wie das Acoustic-Trio „Cut“, das sich während seines Auftritts die Ärmel der Daunenjacken wegen der windigen Kälte nach unten zog. „Beim Aufbau auf der Automeile Höherweg haben wir uns angesichts des Dauerregens und der niedrigen Temperaturen gefragt, wer denn kommen sollte. Dann waren bis zu 10.000 Menschen da und haben die Premiere zum Erfolg gemacht“, sagt Streetfoodmeile-Mitorganisator  Dustin Thissen. „Auch als es regnete, gab es teilweise 50 Meter lange Warteschlangen vor den Food-Ständen. Kurz vor Schluss waren sogar drei Stände ausverkauft.“

Die Automeile Höherweg GmbH, der Zusammenschluss aller am Höherweg beheimateten KFZ-Unternehmen, hatte die Initiative ergriffen und bei Thissen und Moderator Marc Pesch die „Streetfoodmeile“ in Auftrag gegeben. „Wir wollen die Automeile bekannter machen“, sagt Michael Riedel, Marketingleiter der Automeile. „Die Düsseldorfer sollten einen Grund für ihren Besuch haben, ohne sich mit einem Autokauf zu beschäftigen und gleichzeitig sehen, wo sie sich auf kürzestem Weg über 20 Automarken informieren können.“

Und genau das tat Heribert Klein. „Ich will wissen, was sich in Sachen Elektroantrieb tut. Das hätte ich nicht unbedingt heute machen müssen, aber die Kombination Auto und Streetfood hat mir die Entscheidung erleichtert“, sagt er. Alexandra Apt, Matthias Santl, Christoph Stegmann und Eike Langenberg hingegen war es herzlich egal, dass die Automeile das Ambiente für ihr Mittagessen bot. „Wir haben Sport gemacht und hatten Hunger. Lust zu kochen hatte aber keiner, da sind wir einfach mal bei der Automeile vorbei gegangen“, sagt Stegmann. Das sportliche Quartett hatte die 24 Foodtrucks mit 120 kulinarischen Angeboten genau unter die Lupe genommen und sich für vier Pulled-Pork-Sandwiches entschieden. Dann verweilten sie doch vor einem Autohaus etwas länger. „Wir haben uns das Wasserstoffauto angesehen. Kaufen können wir es aber nicht. Die 80.000 Euro hat keiner von uns mal so eben in der Tasche“, gesteht Langenberg lächelnd.

Über das üppige Nahrungsmittelangebot waren hingegen Klaus Weber mit Filius Max überrascht. Das Vater-Sohn-Gespann wollte sich um einen günstigen Gebrauchten auf der Automeile kümmern. „Wir haben uns die verschiedenen Angebote bei einer leckeren Bratwurst durch die Köpfe gehen lassen, sind aber noch nicht zu einer endgültigen Entscheidung gekommen“, meint Weber Senior.

Das kulinarische Angebot war genauso vielfältig wie das an Kraftfahrzeugen. Der Höherweg bietet ganzjährig die wahrscheinlich europaweit größte Auswahl vom preiswerten Gebrauchten bis zur Luxuskarosse.

„Das Angebot der Streetfoodmeile war klasse“, sagt Michael Riedel. Er kann es beurteilen, genoss er doch „irgendetwas mit Hühnchen“, Kaffee und Kuchen. Und er brachte seiner Frau einen afrikanischen Wrap mit nach Hause. „Insgesamt war der Zuspruch zur Streetfoodmeile großartig, die Autohäuser gut besucht. Eine Wiederholung ist durchaus denkbar.“