Düsseldorf-Flingern: Schlagermusik und ein schattiges Plätzchen

Musik- und Kinderspielfest in Düsseldorf-Flingern : Schlagermusik und ein schattiges Plätzchen

Wer gerne in freundschaftlicher Stimmung Schlagermusik hört und bei Hitze ein schattiges Plätzchen brauchte, der war am Samstag beim Musik- und Kinderspielfest in Flingern genau richtig.

Aus dem lauschigen Parkgelände des Kürtenhofs an der Bruchstraße schallt laute Musik. Der Awo-Ortsverein Flingern und die Bürgerinitiative Flingern haben gemeinsam zu ihrem Musik- und Kinderspielfest eingeladen.

„Wir möchten den Menschen hier zeigen, dass es uns gibt und die Kommunikation im Stadtteil fördern“, erklärt Wolfgang Schulten, Ortsvereinsvorsitzender der Awo und Schatzmeister der Bürgerinitiative Flingern, den Zweck des Festes.

Die Besucher des Festes sind zum größten Teil Senioren. Sie sitzen gemütlich an großen überdachten Tischen zusammen und klönen. „Ich komme schon seit Jahren zu dem Fest. Heute bin ich mit Enkeln und einem Urenkel da. Die finden das immer schön hier“, erzählt Edith Schiefer. „Die Leute hier sind sehr nett und mir gefällt die ruhige Stimmung.“ Auch jüngere Menschen, insbesondere Familien, haben den Weg zum Kürtenhof gefunden. Einige haben es sich auf Picknickdecken im Park gemütlich gemacht.

Für die Kinder ist das Gelände ideal. Sie können ungefährdet herumlaufen und sich auf dem Spielplatz austoben, der durch die vielen Bäume vor der Sonne geschützt ist. Am Schminkstand verwandeln sich kleine Mädchen in Feen und auch die obligatorische Hüpfburg fehlt an diesem Tag nicht.

Für die älteren Besucher gibt es ein musikalisches Programm. Alleinunterhalterin Marita Weiss spielt Schlager und Oldies, die einige dazu animieren, mitzusingen und zu tanzen. Ein Stand der Awo informiert über das Seniorenprogramm der Einrichtung und hat Geschenke für die Kinder dabei.

Im Hof steht ein großer Grill auf dem Würstchen, Nackensteaks und Bauchspeck zubereitet werden. Der Salat kommt in kleinen Portionen aus der Küche, damit er nicht in der Hitze verdirbt. Die 20 selbstgebackenen Kuchen sind sehr beliebt und einige Stücke werden auch für Nachbarn mit nach Hause genommen. „Es macht Spaß zu sehen, wie schnell die Kuchen weggehen“, sagt Ursula Strauch, eine der Spenderinnen.

Für die Veranstalter sei es etwas ganz Besonderes, dass dieses Fest überhaupt stattfindet, meint Schulten. „Voriges Jahr musste es wegen einer größeren Baustelle ausfallen. Dieses Jahr war es schwierig, weil wir zu wenig ehrenamtliche Helfer haben, die brauchen wir wirklich dringend.“