Düsseldorf-Flingern: Der Käsespielplatz wird aufgepeppt

Freizeit in Düsseldorf : Der „Käse-Spielplatz“ in Flingern wird aufgepeppt

Für 50.000 Euro, die aus dem Masterplan Kinderspielplätze kommen, werden noch in diesem Winter zwischen den bestehenden Betonmauerscheiben eine neue Kletter- und Spielkombination installiert, die ein bisschen an die alte Konstruktion erinnert.

Die Kinder im Viertel nennen ihn liebevoll „Käse-Spielplatz“, weil die gelben und orangefarbenen Spiel-Elemente ein bisschen an einen Schweizer Käse erinnern. Dass das große Spielgerät auf dem Edisonplatz aber teilweise abgebaut wurde, weil es in die Jahre gekommen ist, hat viele Kinder traurig gemacht. Bei einem Rundgang mit Bezirksbürgermeister Uwe Wagner (SPD) haben die Jungen und Mädchen sich etwas Neues gewünscht, erzählt Wagner. Weil die Kinder gern zum Edisonplatz kommen – zum Toben und Klettern und Springen. Für sie hat Wagner jetzt gute Nachrichten: Er und seine Kollegen in der Bezirksvertretung 2 haben beschlossen, dass es wieder eine Skulptur für tolle Abenteuer geben soll.

Die alte Spielskulptur wurde bei der Sanierung 2007 aufgestellt, die aus farbigen Betonmauerscheiben (Schweizer Käse) und Kletterelementen aus Holz bestand. Durch die Witterung ist das Holz mit der Zeit verfault, zur Sicherheit wurden Teile des Spielgeräts abmontiert. Damit verlor die Skulptur seine Spielfunktion. Für 50.000 Euro, die aus dem Masterplan Kinderspielplätze kommen, wird noch in diesem Winter zwischen den bestehenden Betonmauerscheiben eine neue Kletter- und Spielkombination installiert, die ein bisschen an die alte Konstruktion erinnert. Ein Balancierband mit Hangelseil, ein dickes Tau, ein Knotenseil und Netze werden zwischen Podeste gespannt. Dazu wird eine zwei Meter hohe Rutsche aufgebaut. Diesmal wird das Gartenamt mit Standpfosten aus Metall arbeiten, die erheblich länger halten sollen als Holzkonstruktionen. Die Betonmauern bekommen einen neuen Anstrich, in gelb, damit die Anlage für die Kinder in Flingern auch weiterhin der „Käse-Spielplatz“ bleibt.

Mehr von RP ONLINE