Eller : Sportfest ist das Mekka für Reiter

Im Reitpark de Groot werden am 3./4. Juni fast 200 Pferdesportler erwartet.

Es ist "der" Termin im Kalender der vielen Pferdesportler in Düsseldorf: Fast 200 Reiter aus rund 20 quer durch das Stadtgebiet verteilten Vereinen werden sich am anstehenden Pfingstwochenende beim Reitersportfest der St. Sebastianus Reitervereinigung in klassischen Disziplinen wie Dressur- und Springreiten, aber auch in für Laien exotisch klingenden Wettkämpfen wie Ringstechen oder "Crazy Ride & Run" (Reiter und Läufer bilden ein Team) messen. Das 67. Reitersportfest, das in diesem Jahr vom Reiterverein Eller und dem Reitercorps Flingern ausgerichtet wird und unter der Schirmherrschaft von Wilfried Gesell steht, findet am 3. und 4. Juni im Reitpark de Groot, Ellerkirchstraße 59, statt.

Die Wettbewerbe beginnen am Pfingstsamstag um 10 Uhr mit Dressurwettkämpfen für junge Teilnehmer ab Jahrgang 2007. Im Verlauf des Tages schließen sich auch Verbandsjugendwettkämpfe in Dressur und Springen an. Der Sonntagmorgen gehört bis circa 13.30 Uhr den Könnern im Ringstechen. Dafür müssen die Reiter in vollem Galopp das gerade mal knapp acht Zentimeter große Ziel - den Ring - mit einer winzigen Lanze (Peke) treffen. Der gestochene Ring ist dann drei Galoppsprünge auf der Pike zu halten. Keine leichte Aufgabe - und ein spannendes Spektakel für die Zuschauer. Die Ermittlung des Stadtsiegers im Ringstechen erfolgt ab 12.15 Uhr. Am Nachmittag folgen die Springwettbewerbe für die Top-Reiter. Bevor es ab 18 Uhr zur Siegerehrung zum Abschluss des Reitersportfestes kommt, können sich die Zuschauer noch auf den "Crazy Ride & Run" freuen. Bei den gewollt verrückten Aufgaben geht es unter anderem darum, durch ein hochgestelltes Holzlatten-Labyrinth zu reiten (natürlich ohne, dass dabei etwas umfällt). Der "Läufer" des Teams muss das Labyrinth dann sogar auf einem Hüpfball durchqueren. Die Meldestelle öffnet bereits morgen um 17 Uhr. Für alle Prüfungen werden Nachnennungen dann noch bis 19 Uhr angenommen.

Bei den Kreismeisterschaften konnte Sophie Kuhlen mit Fabijano ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und wurde erneut Siegerin in der Leistungsklasse 5.

(arc)
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