Eller/Lierenfeld: Parkplatz-Öffnung in Lierenfeld klappt nicht immer

Eller/Lierenfeld : Parkplatz-Öffnung in Lierenfeld klappt nicht immer

Vielleicht ist es ein Versehen gewesen, vielleicht Absicht. So genau weiß niemand, warum die Schranke zum Lehrerparkplatz an der Astrid-Lindgren-Schule um Ostern geschlossen blieb. Zuletzt soll sie wieder offen gewesen sein, berichtet Helmut Weber, der oft zu Besuch ist im Viertel und immer wieder vor dem Parkplatz-Problem steht. Spätestens, wenn die Kleingarten-Saison wieder losgeht. Gefreut hatte sich Weber im vergangenen Herbst, als die Verwaltung sich doch dazu durchrang, den Parkplatz an Wochenenden und in den Ferien zu öffnen. Mehrfach hatte Weber an die Stadt geschrieben, mit Stadtteilpolitikern Kontakt, bis es zur Öffnung kam.

In der Sitzung der Bezirksvertretung 8 hat die Verwaltung jetzt einen "Erfahrungsbericht" vorgelegt, und der fiel wenig positiv aus. Es seien Sträucher und ein Baum abgeschnitten und über den Zaun auf den Schulhof geworfen worden, eine Autoscheibe des Hausmeisters sei eingeworfen worden. Eine Gruppe von bis zu zehn Personen hätte für eine Feier einen Pavillon auf dem Parkplatz aufbauen wollen, außerdem sei immer wieder Müll auf dem Parkplatz abgeladen worden, nach Ostern sogar eine Matratze und ein Teppich. Auch Graffiti-Verschmutzungen habe es gegeben. Daher befürworte die Verwaltung die Öffnung eigentlich nicht, werde die Probezeit aber dennoch bis Oktober verlängern. Christian Rütz (CDU) meint, "dass hier gezielt Gründe gegen die Öffnung gesucht werden. Bei fast allen der Vorfälle ist nicht klar, ob ein Zusammenhang zur Parkplatzöffnung besteht". Der Parkplatz sei ja unabhängig von der Pkw-Nutzung auch ein Durchgangsweg zwischen Sudetenstraße und Königsberger Straße.

(nika/arc)