Gut gemacht : Geld und Bücher für Kinder

Walgenbach spendet an Kinderkrebsklinik, die Mayersche an die LVR-Klinik.

Walgenbach Das Familienunternehmen Walgenbach aus Eller ist bekannt für seine Spendenbereitschaft. Der Küchen- und Hausgeräte-Spezialist tut das seit 26 Jahren regelmäßig, das Spendenvolumen beträgt seitdem insgesamt 88.300 Euro. Jetzt war es wieder einmal so weit, der Elterninitiative der Kinderkrebsklinik wurde die stolze Summe von 2800 Euro übergeben.

Der Hintergrund des jährlich wiederkehrenden Termins: Seit 26 Jahren gibt es das Gumbertstraßenfest in Eller, und seit diesen 26 Jahren führt die Familie Walgenbach mit ihrem Team eine große Verlosung durch. Die Erlöse werden jedes Jahr konsequent der Elterninitiative der Kinderkrebsklinik gespendet. Die Verlosung wird mit großem Engagement betrieben und genießt bei den Elleranern und in der breiteren Öffentlichkeit aufgrund der beeindruckenden Historie eine sehr hohe Anerkennung. Die Spendenübergabe erfolgt jedes Jahr persönlich – mal im Hause Walgenbach, mal in der Kinderkrebsklinik, wo sich das Familienunternehmen schon des Öfteren Einblicke in die bewundernswerte Arbeit des Teams vor Ort verschaffen konnte.
Mayersche Die Kinder- und Jugendpsychiatrie am LVR-Klinikum in Ludenberg erhielt jetzt ein außergewöhnliches Geschenk: Die Mayersche Buchhandlung an der Friedrichstraße überreichte mehr als 25 Bücher, Hörbücher und Spiele für die jungen Patienten. Die Mayersche Buchhandlung hatte ihre Kunden in den Düsseldorfer Filialen eingeladen, Bücher, Spiele und Hörbücher für die kleinen und nicht mehr ganz so kleinen Patienten der Kinder- und Jugendpsychiatrie zu spenden. Darüber hinaus stiftete die Filiale an der Friedrichstraße unter der Leitung von Stefanie Ingenpaß unzählige Bücher. Chefärztin Petra Walger und Jutta Behrendt (Stationsleitung der Tagesklinik) waren sehr angetan über den unerwarteten Geschenksegen: „Wir freuen uns sehr über die Bereitschaft, Kinder und Jugendliche in besonderen Situationen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Die Welt der Bücher, also die Welt der Geschichten und der Phantasie bietet eine Ressource für den weiteren Lebensweg und kann im therapeutischen Kontext aufgegriffen werden. Wir freuen uns natürlich auch, dass damit ein positives Zeichen gesetzt wird für unseren Fachbereich.“ (arc)

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