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Eller: Erleichterung beim Veedelszoch Eller

Eller : Erleichterung beim Veedelszoch Eller

Interessengemeinschaft bedankt sich bei Stadt für Unterstützung

In den vergangenen zwei Wochen hatte man sich bei der Interessengemeinschaft Veedelszoch Eller sehr um die Umsetzung und Finanzierung der zusätzlichen Sicherheitsauflagen zur Abwehr möglicher Terroranschläge gesorgt. "Hätte man weiterhin von uns verlangt, diesen Anforderungen gerecht zu werden, wäre der Umzug in diesem Jahr und in den nächsten Jahren für uns nicht zu stemmen gewesen", sagt Ute Ast, erste Vorsitzende des Vereins. Denn der Verein sollte die zusätzlichen Maßnahmen nicht nur organisieren, sondern auch finanzieren. Dass die Stadt nun entschieden hat, den Karnevalsumzug vor Ort zu unterstützen, habe daher für "großes Aufatmen" gesorgt, teilte die Interessengemeinschaft gestern Abend mit.

Die Mitglieder des Veedelszoch Eller und auch die anderen Bürger aus dem Stadtteil seien "rundherum erleichtert, dass die Behörden der Stadt Düsseldorf die Sicherungsmaßnahmen vollständig für unser Veedel Eller übernehmen". Bei sechs von 23 Karnevalsumzügen durch die Stadtteile müssen Barrieren gegen Terroranschläge aufgestellt werden. In Stadtteilen wie Unterbach und Gerresheim können die Organisatoren die zusätzlichen Auflagen mithilfe von privaten Sponsoren erfüllen, die in Reisholz/Hassels und eben Eller sind allerdings auf Hilfe angewiesen. Die Stadt wird ihnen deswegen sechs Container bereitstellen. Dafür wolle sich die Interessengemeinschaft bei der Stadt, vor allem bei Oberbürgermeister Thomas Geisel, dem Vorsitzenden des Ordnungs- und Verkehrsausschusses, Martin Volkenrath, und bei Ordnungsamtsdezernentin Helga Stulgies bedanken.

"D'r Zoch kütt!", kündigen die Jecken an. Motto in diesem Jahr ist: "Ejal wat kütt, et wöhd jejöckt."

(semi)