Eller: 26. Gumbertstraßenfest wird gefeiert

Werbegemeinschaft : Eller feiert auf der Gumbertstraße

Zum 26. Mal wird auf und rund um den Gertrudisplatz gefeiert – mit Musik, Essen und Aktionen.

Wie das mit Jubiläen manchmal so ist, kann man die gleich zwei Mal feiern. Im Letzten Jahr hatte die Werbegemeinschaft Individueller zum 25. Gumbertstraßenfest eingeladen, diesmal sind es die 25 Jahre Gumbertstraßenfest, über die sich die Händler in Eller freuen.

Musik, Stände, Essen wird es geben, eine lange Tafel auf dem Gertrudisplatz aufgestellt und eine Bühne aufgebaut. Auf der Gumbertstraße wird am Samstag, 8. September, und am Sonntag, 9. September, getrödelt, außerdem ist verkaufsoffen am Sonntag. Dass Verdi den Händlern mit Klagen einen Strich durch die Rechnung machen könnte, das glaubt Ralf Hansen, 2. Vorsitzender, nicht. „An das Gumbertstraßenfest ist die Gewerkschaft noch nie ran“, sagt Hansen, „weil bei uns die Flächenverhältnisse stimmen.“ Damit meint er, dass das Event drumherum größer ist als der Verkaufstag selber.

Viel Musik wird auf der Bühne gespielt an den beiden Tagen, am Samstag eröffnet Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke das Fest um 17 Uhr. Die Werstener Music Company und The Candidates sind zu Gast, Ophelia Bauchtanz, die Tanzbar, die Swinging Funfares, die Jürgen-Lübbers-Band sowie Angelika Glitzer und Mo Weirich, die Travestie, Kabarett und Chansons mitbringen.

Als die Stadtbahnlinie U75 zum ersten Mal in Eller hielt, feierte die Werbegemeinschaft die Premiere. Das war vor 25 Jahren. Zum Jubiläum im letzten Jahr kam das Rheinbahn-Orchester, das an diesem Wochenende wieder dabei sein wird. Wer es ein bisschen ruhiger mag, der sollte einen Spaziergang durch den Rosengarten machen. Dort wird das Fairtrade-Café am Sonntag einen Stand haben, außerdem sind Lesungen und Vorträge von Schülern zum Thema „800 Jahre Flecken Elnere“ geplant. Etwas Besonderes hat sich der Veedels Zoch Eller überlegt: Es gibt ein Motto und auch einen Wagen, der aber noch nicht fertig ist. Der soll beim Fest fertiggestellt werden, von der Künstlergruppe Tubuku. Wer noch etwas Gutes tun will, der sollte Plastikdeckel von Pfandflaschen mitbringen. „500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung“ heißt die Aktion, die es inzwischen auf der ganzen Welt gibt. Durch den Verkauf der Deckel kann eine Polio-Impfung finanziert werden. „Und für die Flaschen gibt es auch ohne Deckel den vollen Pfandbetrag zurück“, sagt Hansen. Die Aktion wird auch nach dem Fest weiterlaufen.