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Am Hackenbruch – Bahn wartet auf Position der Stadt

Bahnübergang in Düsseldorf : Am Hackenbruch – Bahn wartet auf Position der Stadt

Nach der dritten Kollision von Zug und Fahrzeug am Bahnübergang Am Hackenbruch in gut sechs Jahren suchen die Deutsche Bahn und die Stadt nach einer Lösung für mehr Sicherheit. Wie diese ausfällt, ist derzeit völlig offen.

Wie die Stadt auf Anfrage mitteilte, wird bei der Bahn wegen der prognostizierten Zunahme des Schienengüterverkehrs auf der Strecke bis zum Jahr 2025 auf eine Tunnellösung gesetzt. Für die Planung sei die Bahn zuständig. „Weitere Projekte zu einer schrittweisen Verbesserung der Sicherheit am Bahnübergang bis zum Bau einer Unterführung waren und sind seitens der DB AG nicht vorgesehen“, heißt es in der Mitteilung.

Eine Bahnsprecherin sagte aber, es habe im Jahr 2016 das letzte offizielle Gespräch zwischen Bahn und Stadt stattgefunden, „seitdem wartet die Deutsche Bahn AG weiterhin auf eine konkrete Positionierung der Stadt Düsseldorf, ob die DB Netz AG in die Planungen zu einer Beseitigung des Bahnüberganges Hackenbruch einsteigen soll“. Grundvoraussetzung wäre die Übernahme eines Drittels der Kosten der Stadt, wie es das Eisenbahnkreuzungsgesetz vorsieht. Außerdem favorisiere die Bahn nicht eine Tunnellösung, sondern den Bau einer Überführung. Eine technische Nachrüstung mit einem Vollschrankenabschluss inklusive einer Gefahrenraum-Freimeldeanlage bringt nach Ansicht der Bahn keine Verbesserung, sondern könnte eher ein Ärgernis bei den Verkehrsteilnehmer hervorrufen, da die Schrankenschließzeiten in Abhängigkeit von den gefahrenen Geschwindigkeiten und Fahrtrichtung länger geschlossen sein werden.

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Am Freitagabend war ein ortsunkundiger Autofahrer an dem Bahnübergang versehentlich auf die Gleise abgebogen. Beim Zurücksetzen des Fahrzeugs bemerkte er, dass die Schranken schließen und sich ein Güterzug nähert. Er flüchtete unverletzt aus dem Auto, das dann von dem Zug gerammt wurde.

(gaa)