Eller: Als Marlies Smeets das Band durchschnitt

Eller: Als Marlies Smeets das Band durchschnitt

Vor 25 Jahren organisierte die Werbegemeinschaft Eller im Zuge der Stadtbahn-Eröffnung das erste Gumbertstraßenfest. In diesem Jahr wird das Fest ein Vierteljahrhundert alt.

Es war ein denkwürdiger Moment, als Marlies Smeets, zu diesem Zeitpunkt Bürgermeistern an der Seite ihres Parteifreundes und Oberbürgermeisters Klaus Bungert, das Band durchtrennte. Damals dachte noch niemand daran, dass das Fest in einem Vierteljahrhundert immer noch gefeiert wird. Die Werbegemeinschaft in Eller nutzte gemeinsam mit der Rheinbahn die Eröffnung der Stadtbahnlinie vor 25 Jahren, am 26. September 1993 um genau zu sein, und plante das erste Gumbertstraßenfest, um die Linie U75 im Stadtteil willkommen zu heißen. Ein Jahr später brauchten die Organisatoren keinen Anlass mehr, gefeiert wird seitdem jedes Jahr im September. "Diesmal wieder zusammen mit der Rheinbahn", sagt Ralf Hansen von der Werbegemeinschaft.

2014 wurde auf der Bühne an der Gumbertstraße ein Songcontest veranstaltet. Foto: Werbegemeinschaft Eller

Offizieller Beginn ist am Samstag, 9. September, um 17 Uhr, wenn Oberbürgermeister Thomas Geisel und Rheinbahn-Vorstand Klaus Klar das 25. Gumbertstraßenfest eröffnen. Gegen 11 Uhr haben Besucher aber schon die Möglichkeit, auf dem Händlermarkt an Gertrudis- und Robertstraße, der an beiden Tagen stattfindet, zu bummeln. Neu in diesem Jahr: Der Rosengarten am Rathaus Eller öffnet samt Fairtrade-Café am Sonntag von 14 bis 17 Uhr.

Immer wieder zu Besuch beim Gumbertstraßenfest: die Oldie-Bahn der Rheinbahn Foto: Elmar Fedderke

Von Anfang an dabei war das Familienunternehmen Walgenbach. Eine Verlosung zugunsten der Kinderkrebsklinik hat es seitdem in jedem Jahr organisiert. Inzwischen sind 83.000 Euro zusammengekommen. Mehr als 3000 Preise sind am Wochenende wieder in der Tombola - zum Beispiel ein Einrad, ein Koffer-Set oder eine Barbie-Puppe.

Beim 20. Gumbertstraßenfest traten viele Frauen aus dem Stadtteil zur Wahl der Miss-Eller an. Foto: Werbegemeinschaft Eller
(RP)