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Heimatsommer in Düsseldorf: Schausteller sollen auch nach Flingern und Düsseltal

Politik in Düsseldorf : Die FDP will einen Heimatsommer im Stadtbezirk 2

Als die Corona-Zahlen im vergangenen Jahr sanken, eröffnete der Heimatsommer. Unter dem Titel fasste die Stadt Angebote zusammen für alle, die nicht in die Ferien gefahren sind. Die Politik im Stadtbezirk 2 wünscht sich, dass der Heimatsommer in diesem Jahr auf die Stadtteile ausgeweitet wird.

(nika) Die Bezirksvertretung 2 trifft sich am Dienstag, 16 Uhr, zu ihrer Sitzung. Diesmal geht es für die Mitglieder des Gremiums in die Thomas-Edison-Realschule an der Schlüterstraße 18-20. Auf der Tagesordnung steht unter anderem ein Antrag der FDP, die die Schausteller unterstützen möchte.

Worum geht es konkret? Am Brehmplatz vor dem Zoopark, am Schillerplatz, am Hermannplatz, am Stadtwerkepark und am Schützenplatz Hellweg sollen die Schausteller die Möglichkeit bekommen, Wagen und Buden aufzustellen, um dort Essen, Getränke und andere Waren zu verkaufen. Wenn es nach FDP-Fraktionssprecher Stephan Meyer ginge, sollten die Schausteller sofort starten und ihre Buden bis September stehen lassen dürfen. Kostenpflichtiger Inhalt Mit dieser Aktion könnte der Heimatsommer der Stadt Düsseldorf auch im Stadtbezirk 2 stattfinden. „Am Schützenplatz am Hellweg wäre auch Platz für mehrere Buden und wenige Fahrgeschäfte für Kinder“, sagt Meyer – natürlich alles unter Einhaltung der Corona-Hygieneauflagen.

Warum ist diese Initiative so wichtig? Seit fast eineinhalb Jahren haben die Schausteller kaum Einnahmen gehabt. Die Rheinkirmes ist zum zweiten Mal abgesagt worden, Weihnachtsmärkte haben keine stattgefunden. Vor einem Jahr eröffnete in Düsseldorf der Heimatsommer. Unter diesem Titel bündelt die Stadt ein Freizeitangebot für alle, die 2020 auf eine Urlaubsreise verzichteten. Auch die Schausteller waren Teil des Programms, stellten in der Innenstadt Stände auf, an denen es Mandeln, Würstchen und Eis gab. „Der Düsseldorfer Heimatsommer sollte sich nicht nur auf die Stadtmitte beschränken, sondern auch auf die Stadtteile verteilt werden. Kindern sollte in diesem Sommer im Stadtbezirk 2 ein reichhaltigeres Angebot gemacht werden als letztes Jahr“, findet Meyer.