Verkehr in Düsseltal : Schluss mit Matschweg an der Heinrichstraße

Die Bezirksvertretung 2 beschließt, den Weg entlang des Kittelbachs in einen verkehrssicheren Zustand zu versetzen. Dort entsteht nach Regen Matsch.

Der Weg, der parallel zur Heinrichstraße am Kittelbach entlang führt, ist bei gutem Wetter ein staubiger, erdiger Pfad. Bei schlechtem Wetter verwandelt er sich in einen tiefen Morast, der zu Fuß schwer und mit dem Fahrrad teilweise gar nicht zu passieren ist. Die Politiker der zuständigen Bezirksvertretung 2 haben nun gefordert, dass die Stadt hier aktiv wird und den Weg saniert.

Konkret geht es um das Teilstück von der Brehmstraße in Richtung Südost, wie die antragstellende SPD erklärt. In den vergangenen Tagen war das Problem durch starke Regenfälle extrem geworden. Der zweite stellvertretende Bezirksbürgermeister Uwe Wagner gab an, dort selbst mit dem Fahrrad stecken geblieben und fast gestürzt zu sein. So könne es auch anderen Verkehrsteilnehmern gehen, weshalb hier dringender Handlungsbedarf bestehe.

Das große Problem: Wer im Morast nicht weiter kann oder will, muss die viel befahrene Heinrichstraße überqueren, vor allem in der Dunkelheit ein potenziell gefährliches Manöver. „Es ist daher dringend erforderlich, den Weg unverzüglich herzurichten“, heißt es im Antrag der SPD. Wie genau der Weg in den geforderten verkehrssicheren Zustand versetzt werden kann, ist allerdings bewusst offen gehalten: Möglich, wenn auch teuer und aufwendig, wäre die Herstellung eines befestigten Fußweges wie auch auf der anderen Seite der Fahrbahn. Aktuell läuft an dieser Stelle eine Untersuchung des Wurzelwerks der Bäume, um die weiteren Möglichkeiten auszuloten.

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Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Politik mit der Heinrichstraße und dem schlammigen Weg am Kittelbach befasst. Aktuell durchläuft ein ähnlicher Antrag der Bezirksvertretung 6 den Verwaltungsprozess, denn die nördliche Seite der Heinrichstraße gehört schon zum Stadtteil Mörsenbroich. Auch hatten die Grünen in der Bezirksvertretung 2 im vergangenen Jahr einen Antrag auf eine Verbesserung der Situation gestellt – deren Vertreterin Christina Obersteiner kritisierte, dass die SPD dem nun nachzöge; aber Uwe Wagner betonte, dass es darum gehe, möglichst schnell für Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu sorgen. Darauf konnten sich alle Parteien einigen, so dass der Antrag einstimmig an die Stadtverwaltung weitergeleitet wurde. Wie deren Urteil zur Situation an der Heinrichstraße ausfallen und wann sich dort tatsächlich etwas tun wird, bleibt abzuwarten.