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Lörick: Die Dragons kommen erneut unter die Räder

Lörick : Die Dragons kommen erneut unter die Räder

Den Rugbyspielern des Tus 95 Düsseldorf Dragons war klar, dass in der neuen Liga, bestehend aus den beiden besten Teams der zweiten Liga Süd und West und den beiden schwächsten Teams der ersten Ligen West und Süd ein anderer Wind weht. Und dem Zweitligameister im Westen weht ein stürmischer Wind ins Gesicht.

In der Pokal-Liga spielten die Dragons bisher gegen die beiden Erstligisten aus dem Süden und beide Male holten sich die 95er eine Packung ab. "In der zweiten Liga waren wir es gewohnt als Favorit auf den Platz zu gehen. Zuletzt waren wir die Underdogs", erklärt TuS-Mannschaftssprecher Igor Gerasimowski. Die Favoriten, beide aus der bundesdeutschen Rugby-Hochburg Heidelberg, wurden ihrer Rolle gerecht. Beim Heidelberger TV kamen die Düsseldorfer mit 7:62 unter die Räder, im Heimspiel gegen den TSV Handschuhsheim setzte es eine 10:55-Pleite.

Dennoch ist bei den Dragons ein Aufwärtstrend zu erkennen. "Das Spiel gegen Handschuhsheim war schon besser als gegen den Heidelberger TV. Aber es gibt noch immer große Unterschiede. Wir sind noch in der Lernphase und wollen uns von Woche zu Woche steigern", erläutert Dragons-Co-Trainer Yann Lostanlen.

60 der 80 Spielminuten hielten die Dragons gegen den TSV Handschuhsheim gut mit, lagen nur 10:22 zurück. Als aber die Kräfte schwanden, die Puste ausging und sich auch noch Stefan Hamann und Pierre Bouvier-Müller verletzten verletzten, nahm das Verhängnis seinen Lauf. In der letzten Viertelstunde erhöhten die körperlich überlegenen Heidelberger noch auf 10:53. "Das war trotzdem ein Schritt nach vorne. Heidelberg hat die deutlich überlegene Rugbykultur, war physisch stärker, technisch und taktisch überlegen und war besser eingespielt. Unser Engagement und unsere Einstellung waren dennoch gut", urteilt Lostanlen.

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Trotz der Überlegenheit des TSV setzte ein 95er die Aktion des Tages. Nils Schmidt fing kurz vor der eigenen Endzone einen Pass der Handschuhsheimer ab, sprintete los, schlug dabei drei Haken, ließ so zwei TSV-Abwehrspieler ins Leere laufen, rannte über den ganzen Platz und markierte die fünf Punkte zum 8:22.

Zuvor markierte Dennis Voss per Strafkick (3 Punkte) und anschließend mit seiner Erhöhung (2) die restlichen Dragons-Zähler. Schade nur, dass die Handschuhsheimer in einer fairen Partie trotzdem unangenehm auffielen. Ein TSV-Akteur schimpfte, nachdem er im Gedränge mit TuS-Spieler Gerd Gerhards aneinander geraten war: "Eine Schande, dass wir gegen so Flaschen spielen müssen." Ganz schön arrogant, für ein Team, dass die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft deutlich verpasst hat.

(RP)