Derendorf/Mörsenbroich: Seit 40 Jahren ein Zug für das Veedel

Derendorf/Mörsenbroich: Seit 40 Jahren ein Zug für das Veedel

Beim allerersten Veedelszug, der vor 40 Jahren in Mörsenbroich organisiert wurde, war Anita Justenhofen schon dabei. Mit den Mörsenbroicher Frösch lief sie damals durch die Straßen, gestern stand sie mit der ganzen Familie am Wegesrand. In Mörsenbroich ist Justenhofen aufgewachsen. Für sie gehört der Veedelszug zum Stadtteil. Inzwischen ist der Zug auch für viele Derendorfer ein Stück weit ein eigener Veedelszug. Schon im ersten Jahr sei die Beteiligung überwältigend gewesen. "Die Spatenstraße war schon damals voll mit Anwohnern, die Tische vor ihren Haustüren aufgebaut hatten", erzählte die 70-Jährige.

Es kamen Schulen hinzu, Vereine sowie Institutionen, inzwischen sind auch Firmen und Freizeiteinrichtungen vertreten. Auch die kleinen "Privatpartys" am Straßenrand sind weniger geworden. Dafür trafen sich die Jecken nun auf den Hauptplätzen am Hülsmeyerplatz und dem Spatenplatz.

Auch wenn der Geburtstag kein jeckes Jubiläum war, gefeiert werden sollten die 40 Jahren trotzdem. Eine Bühne auf dem Spatenplatz wurde aufgebaut; der erwies sich dadurch als Dreh- und Angelpunkt, an dem der Zug nicht nur begann, sondern auch endete. Neben Bühnenprogramm gab es auch 18 Kilogramm hausgemachten Kartoffelsalat, den Gabriele und Rosemarie Kurz sowie Ulla König seit vielen Jahren für das Biwak vorbereiten.

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Ebenfalls 40 Jahre wurden in dieser Session die Gartenzwerge vom Faselbusch, die sich dem Jubiläumszug anschlossen. Mit dabei waren außerdem die KG Rather Aape, die St.-Franziskus-Grundschule als "Franziskus Pharaonen" und die KG Närrische Marktfrauen mit ihrem Sellerieprinzen.

(stt)