Das erste Entenrennen für die Düsseldorfer Stadtteile Benrath und Urdenbach war ein Erfolg

Premiere : „Enten marsch“ auf dem Itterbach

Spaßiger Höhepunkt war das Kreativrennen. 10.000 Euro wurden für bedürftige und schwerkranke Kinder gesammelt. Ausdrücklich erlaubt waren auch Enten mit kleinem Motor.

Als tolle Idee für einen guten Zweck erwies sich das erste Benrath-Urdenbacher Entenrennen, das der Lions Club Düsseldorf-Schloss Benrath, der Allgemeine Bürgerverein Urdenbach sowie „Charity Düsseldorf Süd“ auf dem Itterbach am Schlosspark veranstaltet haben. Und so hieß es am Sonntag vor einer großen Zuschauerschar beim Start an der Orangerie „Enten marsch!“. Mit fünf Euro Los-Einsatz konnten kleine und große Spender bei dem ungewöhnlichen Enten-Spaß zugunsten der Benrather und Urdenbacher Tüte ihren Beitrag leisten und zugleich attraktive Preise gewinnen.

Cleverness bewies der achtjährige Felix aus Benrath. Er hatte sich für das Kinderrennen gleich eine doppelte Siegchance mit den Losnummern 422 und 533 gesichert. Über das grüne Kinderfahrrad als Hauptpreis durfte sich jedoch die siebenjährige Nele aus Neuss freuen, deren Ente als Erste über die Ziellinie schwamm. Auch das Erwachsenenrennen entpuppte sich als voller Erfolg.

Rund 400 gelbe Plastik-Enten wurden beim „Massenstart“ in die Itter geschüttet. Dafür, dass die Entenschar staufrei dem Ziel an der Fußgängerbrücke in Höhe des Benrather Krankenhauses entgegenschwimmen konnte, sorgten mit Sandra und Rudi zwei „Leos“ aus der Jugendgruppe der Lions, die das Renngeschehen im knietiefen Wasser in Anglerhosen begleiteten, bis am Ende alle per Käscher wieder aufgefischt worden waren.

Als spaßiger Höhepunkt entpuppte sich das Kreativrennen. Der Phantasie waren keinerlei Grenzen gesetzt. Familie Seeger überraschte mit ihrer „Hasen-Ente“, einem gattungsübergreifenden Exemplar, das zudem mit zwei ferngesteuerten Motoren ausgestattet war, was durchaus dem Reglement entsprach. Technisch abgespeckter, aber in kunterbuntem Federkleid schwebte die aufwändige Kreation von Gaby, Nadine, Corvin und Daniela über die Fluten des Itterbachs. Drei Stunden Bastelarbeit waren pro Flügel draufgegangen.

Allerdings hat sich der Aufwand gelohnt. Bei der Siegerehrung wurde das farbenfrohe Federvieh vom Lions-Präsidenten Thomas Garn und der ABU-Vorsitzenden Brigitte Schneider als schönste Ente mit einem i-Pad belohnt. Die motorisierte Entenvariante der Benrather Brüder Frederic und Maximilian erreichte als Zeitschnellste das Ziel.

Schirmherrin Sylvia Pantel, die sich mit dem Charity-Projekt seit Jahren für bedürftige und schwerkranke Kinder einsetzt, lobte die Benefizveranstaltung. „Das ist bürgerschaftliches Engagement pur“, betonte die Botschafterin des gemeinnützigen Vereins „It’s for Kids“, der – auch zur Freude des Charity-Vorsitzenden Peter Scholtysik – die unerwartet hohe Spendeneinnahme des Entenrennens von 5500 Euro sogar auf 10.000 Euro erhöhte.

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