Heerdt : CfR: Sieg nach Verlängerung

Bis vier Minuten vor dem Abpfiff der Partie zwischen TB Heißen und CfR Links im Achtelfinale des Verbandspokals sah es so aus, als müssten die Fußballerinnen aus Heerdt ihre Hoffnungen auf ein Erreichen der nächsten Runde begraben. Denn bis dahin führte der Ligakonkurrent mit 1:0 durch einen Treffer zu Ende der ersten Halbzeit. Nach einer Flanke von der Toraus-Linie war da der Ball zu Alexandra Hömke gekommen. Die hatte die Verwirrung in der Abwehr der Linkserinnen ausgenutzt und den Ball zum Führungstor an Torfrau Justine Rucinski vorbei ins Tor der Düsseldorferinnen geschossen.

Bei der besten Torchance der Gäste hatte bei einem Schuss von Catherine Zaumseil der Torpfosten einen Treffer verhindert (9.). Das gleiche Pech hatte in der zweiten Halbzeit Kathrin Spengler. Nach einer schönen Kombination traf sie nur den Torpfosten. Mehr Glück hatte dann Sabrina Peters in der 87. Minute, als ihr der nicht mehr erwartete Ausgleichstreffer gelang.

In der Verlängerung zeigten die CfR-Damen ihr wahres Können. Jasmin Acarsoy bewies nicht zum ersten Mal ihre Jokerqualitäten. Vier Minuten nach ihrer Einwechslung für die verletzt ausgeschiedene Sabrina Peters gelang ihr das 2:1 für Links (94.). Die Partie wurde nun härter. Leidtragende davon war Virpi John, die nach einem Foul einer Spielerin aus Heißen zehn Minuten behandelt werden musste.

Der CfR spielte noch in Unterzahl, als Kathrin Spengler mit dem 3:1 eine Vorentscheidung gelang (110.). In der letzten Minute der Verlängerung galten die Glückwünsche wieder der gleichen Spielerin. Diese hatte soeben einen Konter zum 4:1-Endstand abgeschlossen.

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Im Viertelfinale trifft der CfR Links jetzt auf den Ligakonkurrenten SV Walbeck.

Die zweite Mannschaft des CfR Links musste in der Kreisliga in vier Tagen zwei Partien austragen. Im Derby gegen den SV Oberbilk II gab es für die Mannschaft von Trainerin Silke Luner zunächst einen schwer erkämpften 2:1-Erfolg durch Treffer von Nadine Hannemann (7.) und Melanie Gaida (63.). Im Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Wuppertal erkämpften die Heerdterinnen ein 2:2. Schon nach 20 Minuten gerieten sie mit 0:2 in Rückstand. Nicole Hamacher (34.) und Melanie Strangulis (47.) sorgten mit ihren Treffer für das gerechte Remis.

(RP)
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