Stadtteilpolitik will mehr Photovoltaikanlagen in Düsseldorf

Ernergiewende in Düsseldorf : Stadtteilpolitik will mehr Fotovoltaikanlagen

Das Gremium fordert, dass die Solarzellen nicht nur auf Neubauten installiert werden, sondern auch auf bestehenden Gebäuden, die der Stadt gehören.

In den letzten Sitzungen der Bezirksvertretung 3 gab es immer wieder die Anregung, auf den Dächern neu geplanter Schulbauten Fotovoltaikanlagen zur Stromselbstnutzung zu installieren. Die Antwort der Verwaltung fiel in der Regel immer gleich aus: Die Vorrichtungen für Fotovoltaik würden eingebaut, die Anlagen selbst müssten aber warten, da eine Betreibergesellschaft fehle. Damit wollen sich die Mitglieder des Gremiums nicht zufriedengeben und haben jetzt einen interfraktionellen Antrag gestellt, damit bei zukünftigen Bau- oder Renovierungsprojekten städtischer Gebäude im Stadtbezirk die Installation von Fotovoltaikanlagen eingeplant wird und so bei Fertigstellung des Gebäudes auch die Fotovoltaikanlagen in Betrieb genommen werden können.

Das soll auch für Bestandsgebäude gelten, die sich für eine Nachrüstung eignen. Das Gremium ist sich einig: Starkregen, Hitzesommer und Orkane zeigen deutlich, dass der Klimawandel auch in Düsseldorf Thema sind und man sich deshalb intensiver für die Energiewende einsetzen muss. Außerdem habe der Umweltausschuss bereits im November 2015 beschlossen, dass die Stadt mit einem Teil des zur Verfügung stehenden Geldes durch den Ökocent Fotovoltaikanlagen auf städtischen Dächern installiert.

(nika)
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