Bilk: Radweg für Aachener Straße wird angelegt

Bilk: Radweg für Aachener Straße wird angelegt

Die Arbeiten sollen im Mai abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 120.000 Euro.

Problematisch ist die Verkehrssituation gewesen auf der Aachener Straße. So sehr, dass die Stadt sich zu einer schnellen Optimierung veranlasst sah, für die jetzt die Bauarbeiten begonnen haben. Ein neuer Radweg soll angelegt werden, um zwischen Kopernikusstraße und Ludwig-Hammers-Platz die Konflikte zwischen Radfahrern, Kraftfahrzeugverkehr sowie Öffentlichem Personennahverkehr zu reduzieren, im besten Fall ganz zu beseitigen. Voraussichtlich bis Mai sollen die Umbauarbeiten laufen, die rund 120.000 Euro kosten. Im Mai vergangenen Jahres wurden die Pläne bereits der Bezirksvertretung 3 vorgestellt. "Ich freue mich, dass wir mit der Herstellung der Radwegeverbindung im Rahmen des Düsseldorfer Radhauptnetzes mehr Sicherheit schaffen", sagte Beigeordnete Cornelia Zuschke gestern bei Baustart. Denn häufig sei der Wunsch geäußert worden, die Aachener Straße mit einer Radverkehrsanlage auszustatten und als Netzelement im Radhauptnetz zu etablieren. Vor allem der Betrieb der Rheinbahn ist durch haltende und parkende Fahrzeuge in zweiter Reihe oftmals gestört worden. Durch die neuen Wege auf der Fahrbahn erhoffen sich die Planer, das Halten und Falschparken einzudämmen.

Auf einer Länge von 700 Metern werden dafür zwischen Kopernikusstraße und Ludwig-Hammers-Platz beidseitig Radfahrstreifen angelegt, die 1,85 Meter breit und zusätzlich Sicherheitstrennstreifen von einem halben Meter haben. Dadurch fallen rund 21 Parkplätze weg, in Höhe der Aachener Straße 45 bis 53 entfällt eine zeitlich begrenzte Lademöglichkeit für rund sechs Autos in zweiter Reihe.

Die zuvor vierspurige Aachener Straße wird nach Abschluss der Arbeiten für den motorisierten Verkehr nur noch zweispurig sein. Stadtbahnen und Pkw teilen sich dann den Platz. Um aber den Ladeverkehr vor den Geschäften weiter zu ermöglichen, wird von der Aachener Straße im Abschnitt von der Kopernikusstraße bis zur Karolinger Straße die Parkscheinregelung der Tarifzone III (1,50 Euro pro Stunde) eingeführt. Zudem werden im Abstand von rund 50 Meter Ladezonen eingerichtet, die auf die Ladenöffnungszeiten begrenzt werden, so dass außerhalb der Geschäftszeiten in den Zonen Pkw abgestellt werden dürfen. In Höhe des Möbelhauses Schaffrath werden in Fahrtrichtung Norden die Parkbuchten für das Längsparken um sieben neue Plätze erweitert. Am Knotenpunkt Aachener Straße/Ecke Suitbertusstraße werden die Zufahrten der Suitbertusstraße mit aufgeweiteten Radaufstellstreifen markiert. Der Radweg soll zudem eingearbeitet werden in die Planung des Ludwig-Hammers-Platzes, in dem unter anderem Friedrich- und Merowingerstraße münden.

(nika)