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Lieblings-Grün in Düsseldorf-Bilk: Mehr Pflanzen für den Stadtteil Bilk

Natur in Düsseldorf : So soll Bilk grüner werden

Anne Mommertz hat das Projekt Lieblings-Grün gegründet und sucht noch Ideen. Ihr Ziel: Das lebendige Grün Bilks mit den Menschen aus dem Stadtteil thematisieren, genießen, teilen und vermehren.

Alles, was lebendig grün ist, ist für Anne Mommertz interessant. Deshalb will sie Düsseldorf grüner machen und hat jetzt das Projekt Lieblings-Grün in Bilk gestartet. Ihr Ziel: Das lebendige Grün Bilks mit den Menschen aus dem Stadtteil thematisieren, genießen, teilen und vermehren. Auf einem Flyer können Teilnehmer ihre Interessen angeben und Vorschläge machen, die Mommertz auswertet. So sollen sich dann kleine Interessengruppen finden. Ob gemeinsam Gärtnern oder Spaziergänge – alle Ideen, die sich um das Thema Natur drehen, sind willkommen.

Über die Ideensammlung sind schon viele Vorschläge zusammengekommen. Führungen durch grüne Hinterhof-Oasen, ein Spaziergang zur Pflanzenbestimmung über den Volmerswerther Deich und die Zusammenarbeit mit dem Zentralschulgarten sind beispielsweise schon in Planung. Gefördert und unterstützt wird das Projekt von der Stadt und einigen Kooperationspartnern. Einer ist das Nachbarschaftszentrum Dahlacker der Diakonie Düsseldorf. Dort traf sich die erste Kleingruppe. Geplant ist ein Wunsch-Garten für die Bewohner des Wohnparks Dahlacker. Bei der Gestaltung sind die Teilnehmer ganz frei, Anne Mommertz hält sich weitestgehend zurück, sie koordiniert und moderiert die Treffen, wenn es nötig ist.

Zusammen mit Nikola Jansen von der Diakonie und den Teilnehmerinnen überlegt sie, welche Pflanzen in den neuen Wunsch-Garten passen können. Margeriten, Mohn, Hortensien und Schlüsselblumen – es darf ruhig bunt werden. Mommertz gibt Tipps und bündelt die Ideen. Die Erfahrungen aus ihrem eigenen Garten helfen ihr, die Umsetzbarkeit im Blick zu behalten. Im November sollen die ersten Blumen gepflanzt werden. Wichtig ist, dass jeder der mitmachen will, das auch darf – in Kleingruppen oder alleine. „Wer Ideen hat, kann Ideen geben, wer anpacken will, kann anpacken“, sagt Mommertz. Sie glaubt: „Das man mehr mit dem Grün verbindet, wenn man sich beteiligt.“ Teilnehmen kann jeder, auch jüngere Leute sind willkommen.