Düsseldorf: Freizeit-Tipps für die nächsten Tage

Düsseldorf : Freizeit-Tipps für die nächsten Tage

Auf der Bühne der Jazz-Schmiede geht es am Sonntag (27. April) wieder schrill zu. Das Ensemble der Kulturetten präsentiert den "Culture-Club" eine Show mit revueähnlichem Charakter.

Das Kulturetten-Team bilden mehrere Schauspieler, Sänger und Travestie-Akteure. Dazu treten Gast-Künstler aus Düsseldorf und Umgebung auf. Am Sonntag sind der Travestie-Künstler Else Roe aus Köln und das Duo "Two of a Kind" aus Krefeld zu Gast. Der Eintritt zum Culture Club am Sonntag um 19 Uhr in der Jazz-Schmiede an der Himmelgeister Straße 107 kostet sechs Euro.

Auf dem Programm der Studiobühne im Theatermuseum steht am Samstag, 26. April, 19.30 Uhr, ein Klassiker der Weltliteratur: Thornton Wilders "Wir sind noch einmal davongekommen". Das Besondere daran: Das Ensemble vom "Theaterlabor Traumgesicht" greift einen Monolog heraus und führt ihn mehrfach auf. "Szenen in einem neuen Blickwinkel" heißt das Konzept von Theater-Trainer Wolfgang Keuter. "Die Spieler aus unserem Schauspielunterricht erschaffen mit ihrer eigenen Rolleninterpretation jeweils eine mitreißende Szene", sagt er. "Sie kombinieren den vorgegebenen Dichtertext mit spontan improvisiertem Eigentext. Dabei muss diese Verbindung zur Biografie der erfundenen Figur passen." Der Eintritt kostet zehn Euro. Das Theatermuseum findet sich an der Jägerhofstraße 1.

Der Kunstraum Ulla Sommers ist zu Gast im Canisiushaus, Friesenstraße 77, und lädt für morgen zur Vernissage ein. Ab 19 Uhr werden Arbeiten von Peter Royen gezeigt. Royen wurde 2013, in seinem letzten Lebensjahr, bei der Großen Düsseldorfer Kunstausstellung mit dem "Kunstpreis der Künstler" geehrt. Im Canisiushaus sind Holzschnitte Royens aus den späten 1940er- und frühen 1950er-Jahren zu sehen sowie neuere Arbeiten und drei Aluminium-Guss-Skulpturen. Die Ausstellung ist bis 30. Mai, montags bis samstags von 15 bis 18 Uhr, geöffnet.

Am Mittwoch beginnt der Oberkasseler Orgelfrühling und damit eine beliebte Musikreihe an der evangelischen Auferstehungskirche, Arnulfstraße 33. Bereits zum zehnten Mal erklingt dabei ab 30. April bis Pfingsten jeden Mittwoch um 18.30 Uhr die Europa-Orgel "Felix Mendelssohn". Die Reihe hat ihren Ursprung im ersten "Geburtstag" des als eine der größten Orgeln im Rheinland geltenden Instruments. Aus diesem Anlass initiierte Kantor Thorsten Göbel die Konzerte. Seitdem spielen in diesem Zeitraum namhafte Organisten auf der 2004 fertiggestellten Orgel. Beim Eröffnungskonzert stehen diesmal Orgelwerke aus Russland von Catoire, Tschaikowski, Below sowie von Prokofjew, Muschel, Tanejew und Kuschnarew im Zentrum. Das erste Konzert gestaltet Daniel Zaretski aus St. Petersburg. Der Eintritt dazu ist frei.

(dkd)
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