Bilk : Bürger wollen Findungskommission

Initiative will nächtliches oder permanentes Fahrverbot für Lkw auf dem Südring.

Die Bürgerinitiative "Staufreier Südring" (SFS), die sich seit mehreren Jahren für die Entschärfung des Lkw-Verkehrs vor Ort einsetzt, regt die Bildung einer "Lösungsfindungskommission" an. Diese sollte aus Sicht der Anwohner zum Beispiel aus Vertretern der Polizeiinspektion Düsseldorf, der Unfallkommission, des Umwelt-, Ordnungs- und Verkehrsausschusses, weiteren Experten, etwa aus dem Amt für Verkehrsmanagement und dem Umweltamt, sowie Lärmschutzbeauftragten und Bürgerinitiativen bestehen. Aufgabe dieser Kommission solle es sein, die Punkte zu klären, "die sich gegebenenfalls für ein gerichtsfestes nächtliches oder permanentes Fahrverbot für den Lkw-Transitverkehr eignen", teilt die Initiative mit.

Die Anwohner-Initiative reagiert damit nach eigenen Angaben auf die ersten Ergebnisse einer Umfrage, die sie Ende Mai an die für Bilk zuständige Bezirksvertretung 3 sowie an alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen geschickt habe. Dabei haben sich laut Bürgerinitiative die Linke, die Grünen und die CDU im Rat dafür ausgesprochen, dass Lkw, die weder den Düsseldorfer Hafen noch andere Ziele im Stadtgebiet anfahren, die Autobahnen nutzen sollten, wenn denn "eine entsprechende Anordnung rechtssicher vorgenommen werden kann".

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"Kräfte und Kompetenzen" sollten gebündelt werden, um Wege zu finden, dem Wunsch der Bürger nach weniger Lärm, Luftverschmutzung und Verkehr vor Ort zu entsprechen. Zudem weist die Bilker Initiative darauf hin, dass der Schwerlastverkehr in der Landeshauptstadt Fahrbahnen beschädigen und deren Sanierung die ohnehin schon "kritische städtische Haushaltslage" belasten würde, so der Sprecher der SFS-Initiative, Jürgen Borrmann.

(semi)