Duell im Süden: Zwei ehemalige Teamkollegen im Duell

Duell im Süden : Zwei ehemalige Teamkollegen im Duell

TSV Urdenbach und SG Benrath-Hassels treten gegeneinander an.

Zum einem zweiten Süd-Derby in Folge in der Kreisliga A empfängt der TSV Urdenbach am Sonntag die SG Benrath-Hassels auf seiner Anlage an der Woermannstraße. Diese Auseinandersetzung führt zugleich mit den Trainer-Kontrahenten Mike Kütbach (TSV) und Nermin Colo (SG) zwei ehemalige Spieler mit gemeinsamer Fußball-Vergangenheit bei der SG in Hassels zusammen. „Lang ist’s her“, erinnert sich Kütbach. „Das war gerade zu der Zeit, als die Vereine Benrath 10 und BV Hassels zur SG Benrath-Hassels fusioniert haben“, präzisiert der SG-Vize Hans-Dieter Löhe. Kütbach hütete seinerzeit das Tor. Colo agierte auf seiner Stammposition in der Zentrale. Auch beim Garather SV trugen beide in ihren Anfängen schon einmal das gleiche Trikot. „Damals war ich noch rank und schlank und habe als Angreifer mit der Nummer zehn gespielt“, verrät Kütbach schmunzelnd. Geblieben ist all über die Jahre gegenseitiger Respekt voreinander, wie beide Übungsleiter betonen.

Die Urdenbacher werden das Nachbarschaftsduell erneut ersatzgeschwächt bestreiten müssen. „Und ohne Stürmer“, wie Kütbach klagt. Vermutlich muss Mittelfeldakteur Julian Fein für den weiterhin verletzten Routinier Slawo Schulte in die Offensive rücken. Der 25-Jährige kann auch Angriff und stellte immerhin mit seinem Ausgleichstreffer zuletzt in Unterbach seinen Torriecher unter Beweis. „Acht Leute fehlen“, bilanziert der TSV-Coach. Ein Erfolg gegen die Hasselaner dürfte folglich allein über das Kollektiv gelingen.

„Die Verletzungsmisere bei uns ist wirklich unglaublich“, so Kütbach. Seit Beginn der Saisonvorbereitung fallen immer wieder Leistungsträger aus. Matthias Gerlitz, der einen Kreuzbandriss erlitten hat, wurde inzwischen operiert. Grund zu Optimismus sieht Kütbach in der Tatsache, dass die Mannschaft intakt ist. „Alle hängen sich voll rein“, lobt der Coach den Teamgeist.

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Gäste-Coach Colo hingegen plagt bei der Aufstellung die Qual der Wahl. Schon im Kasten der Hasselaner herrscht Gedränge, nachdem Sead Kamber wieder fit ist und Daniel Theis Konkurrenz macht. Torwarttrainer Munib Medilovic wird über den Einsatz entscheiden. Offen ist zudem, ob und wo Colo seinen Stamm-Spielführer Dzenis Dergic einbaut. Asahi Sakamoto hat sich fest in die Mannschaft gespielt. Auch Hazim Muharemovic ist aus der Formation kaum wegzudenken. Hayati Emir dürfte nach Urlaubsende wohl zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen. Fehlen wird Angreifer Andreas Sabelfeld.

Nermin Colo ist der Trainer der SG Benrath-Hassels. Foto: Günter von Ameln (vam)

Ohne Trainer-Unterstützung wird der SV Wersten 04 sein Heimspiel am Sonntag gegen den SV Hösel bestreiten müssen. Chef-Coach Dirk Engel befindet sich in Urlaub. Sein Vertreter Dennis Kronenberg ist erkrankt. Immerhin steht Fred Adomako als Mittelfeldmotor wieder zur Verfügung, nachdem ihn zuletzt Visa-Probleme an einer rechtzeitigen Rückkehr von einem Familienbesuch aus London gehindert hatten. Wieder spielberechtigt ist Tim Stemmer (Rot-Sperre abgelaufen). „Hösel ist ein schwer zu spielender Gegner“, behauptet Werstens Mittelfeldroutinier Sascha Hermanns. Mit Benedikt Schröder und Marco Laufmann hat der SV zwei torgefährliche Angreifer in seinen Reihen.

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