Benrath: Wohnprojekt-Verein organisiert sich um

Benrath : Wohnprojekt-Verein organisiert sich um

Der Verein "Gemeinsam leben am Schloss" wählt einen neuen Vorstand. Wohnprojekt läuft nun extra.

Der Verein "Gemeinsam leben am Schloss" wählt heute in seiner Jahresversammlung im Gasthaus Jägerhof seinen neuen Vorstand. Brigitte Krall, die nach dem Ausscheiden von Heidrun Hoppe im November kommissarisch den Vorsitz übernommen hat, tritt nicht an. Hintergrund ist, dass der Verein sich neu organisiert.

Innerhalb des Vereins, der sich künftig mehr der gemeinsamen Freizeitgestaltung widmet, ist nun seit Jahresbeginn das "Wohnprojekt H1" als eigenständiger Bereich angesiedelt. "Wir haben gemerkt, dass es zeitlich nicht funktioniert, zum einen das Wohnprojekt auf dem Gelände des alten Hospitals voranzutreiben und zum anderen sich um ein aktives Vereinsleben zu kümmern", erzählt Brigitte Krall zu den Beweggründen für die Umorganisation. Neben ihr wurden mit Anne Bredemeier, Maria Fourier, Gertrud Loida und Susanne Vohrmann vier weitere gleichberechtigte Sprecherinnen gewählt. Sie vertreten rund 30 Mitglieder, die nach Fertigstellung in das Mehrgenerationen-Haus einziehen wollen. Bis zu 60 Wohnungen sollen auf dem Hospital-Gelände für das Projekt durch die SWD gebaut werden - der kleinste Teil Eigentumswohnungen, der größte Teil geförderter Wohnraum. Mit der Fertigstellung rechnen die Mitglieder des Wohnprojektes nach wie vor Ende 2018/Anfang 2019. Niemand der Fünf will einen Posten im Vereinsvorstand übernehmen. Doch Krall und ihre Mitstreiterinnen sind sich sicher, dass sich heute Abend ein gut funktionierender und engagierter Vorstand finden wird.

Gegründet wurde der Verein vor zwei Jahren mit dem Ziel, auf dem Gelände des Hospitals durch einen Investor ein Mehrgenerationen-Wohnprojekt zu realisieren. Viele Schritte sind dazu schon getan, auch wenn der eine oder andere Interessent abgesprungen ist, weil die Umsetzung zu lange dauert.

In der Sitzung der Bezirksvertretung 9 wurde dem Abbruchantrag zugestimmt, die Firmen werden nicht eher anrücken, als bis fest steht, wie auf dem Gelände gebaut werden wird. Denn klar ist, dass - zur Refinanzierung des Kaufpreises, den die städtische Wohnungsgesellschaft SWD hat an die Stadt zahlen müssen mehr Wohnungen gebaut werden. Für Mai wird mit einer Entscheidung im Architektenwettbewerb gerechnet.

(RP)