Trauer um Pfarrer Werner Heiliger

Benrath/Urdenbach: Trauer um Pfarrer Werner Heiliger

Heiliger starb am Mittwoch mit 84 Jahren. Nach dem Seelenamt am 13. Dezember findet die Beerdigung auf dem Benrather Friedhof statt.

(rö) Bereits 2006 hatte Pfarrer Werner Heiliger die katholischen Gemeinden in Benrath und Urdenbach verlassen. Daran, dass viele Gemeindemitglieder noch heute warmherzig von ihrem damaligen Seelsorger sprechen und ihn nicht vergessen haben, zeigt, wie beliebt Heiliger in den beiden Süd-Gemeinden war.

Am 5. Dezember ist er 84-jährig nach kurzer, schwerer Krankheit eingeschlafen. Zwölf Jahre war Heiliger in Düsseldorf tätig. Die Landeshauptstadt verließ er, um in Bad Neuenahr quasi in den Unruhestand zu gehen. „Bis vor einem halben Jahr war er dort noch im Kloster der Klarissinnen tätig“, berichtet der katholische Krankenhausseelsorger Franz-Erich Kirsch, der damals mit Heiliger zusammengearbeitet hatte. „Er hatte eine menschenzugewandte Art, man könnte es auch priesterliches Charisma beschreiben“, erzählt Kirsch.

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Aber nicht nur, dass die Benrather und Urdenbacher Gemeindemitglieder an ihm hingen; es war auch umgekehrt. Noch zu Lebzeiten hat Heiliger verfügt, dass er auf dem Benrather Friedhof im Priestergrab beerdigt werden will. Am Donnerstag, 13. Dezember, beginnen die Feierlichkeiten mit einem Seelenamt in St. Cäcilia, anschließend erfolgt die Beisetzung. Am Abend zuvor, am Mittwoch, 12. Dezember, um 18 Uhr wird ebenfalls in St. Cäcilia ein Totengebet in Verbindung mit der Abendmesse gehalten. In all seinen aktiven Jahren habe Pfarrer Werner Heiliger nie Urlaub gemacht“, erzählt Kirsch über einen ungewöhnlichen Menschen: „Er hat gesagt, dass er im Himmel Urlaub machen kann.“ Nun ist für Heiliger also diese Zeit gekommen.

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