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Stadt arbeitet an Verbesserungen in der Fußgängerzone Benrath

Zehn-Punkte-Programm der Aktionsgemeinschaft Benrath : Die ersten Benrather Wünsche sind erfüllt

Die Aktionsgemeinschaft Benrath hat der Verwaltung ein Zehn-Punkte-Programm vorgelegt. Einiges ist in der Umsetzung. So sollen etwa noch in den Sommerferien die alten Gaslaternen einen neuen Anstrich erhalten.

Im Brunnen auf dem Benrather Marktplatz plätschert wieder das Wasser. Wenn jetzt noch Ende August die Stadtwerke ihre Arbeiten an der Fernwärmeleitung  und anderen Leitungen im Bereich Hauptstraße und Marktplatz beendet haben, lädt der Platz inmitten der Benrather Fußgängerzone wieder zum Verweilen ein. An der Görresstraße wird die Baustelle erst im September fertig abgebaut.

Den zentralen Brunnen am Marktplatz wieder ans Laufen zu kriegen, war eine von zehn Forderungen des örtlichen Händlerzusammenschlusses, der Aktionsgemeinschaft Benrath, an Oberbürgermeister Thomas Geisel aus dem Januar. Zudem fehlen dort immer noch weitere Holzplanken, die schon 2018 zugesagt waren.

Die Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft, Melina Schwanke, freut sich, dass es voran geht, wenn auch mit kleinen Schritten. „Die Verwaltung hat zugesagt, dass noch weitere Punkte im Laufe der Sommerferien umgesetzt werden“, sagt sie im Gespräch mit unserer Redaktion. Anfang Juli hatte es nochmal einen Rundgang mit Stadtmitarbeitern durch den Ortskern gegeben. Die Liste der abzuarbeitenden Punkte ist lang: Baumscheiben, die als Hundeklo dienen, unattraktive Pflanzkübel, unpassend gesetzte Fahrradständer, marode Bänke und kaputte Mülleimer. Die Wipptierchen sind wegen Unfallgefahr abgebaut worden.

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Beim Brunnen hatte Melina Schwanke gehofft, dass die Verwaltung auch wieder die Springbrunnenfunktion ans Laufen bringt – die kennt sie noch aus ihrer Kindheit. „Wir brauchen hier keine Kosmetik, sondern ein schlüssiges und professionelles Gesamtkonzept“, sagt die AGB-Vorsitzende. Schon vor Corona hatten es die Händler alles andere als leicht. Die im März verordnete Schließung der Geschäfte wegen der Pandemie hat die Situation der Geschäftsleute weiter verschärft.

Und das wünscht sich der Vorstand der Aktionsgemeinschaft: neue Papierkörbe und Bänke, eine regelmäßige Reinigung der Fußgängerzone nach Geschäftsschluss am Samstagnachmittag, moderne Spielgeräte und ein Konzept für Fahrradständer. Die stehen bislang überall herum. An zwei Stellen kann sich Schwanke zentrale Fahrradparkplätze vorstellen, ob und wie das umgesetzt werden kann, ist aber noch völlig unklar. Die eine Fläche wird jetzt schon zum Abstellen von Rädern gut genutzt und liegt zwischen der Kirche St. Cäcilia und dem Geschäftshaus mit Apollo-Optik. Das andere Grundstück ist die kleine Brachfläche am Ende der Cäcilienstraße. Das verwilderte Areal gehört der Stadt. Auch Lastenräder könne man da gut abstellen, findet Schwanke.

Wichtig ist dem örtlichen Einzelhandel die Verbindung zum nahe gelegenen Schloss. Ein Pfund, mit dem der Einzelhandelsstandort Benrath wuchern kann. Deshalb wünscht sich die AGB an den Eingängen zur Fußgängerzone ähnliche hellgrüne Blumenkübel, wie sie im Schloss bepflanzt mit kleinen Bäumchen stehen, allerdings in einem kleineren Format.

Bis Ende der Sommerferien will die Verwaltung dafür sorgen, dass unter anderem die alten Gaslaternen einen neuen Anstrich erhalten. Hier wünscht sich die AGB auch eine Lösung für den erst kürzlich angebrachten silberfarbenen Aufprallschutz. Auch soll die Fußgängerzone mit Unterstützung des Gartenamtes insgesamt grüner werden.

Damit es in der Fußgängerzone weiter vorangeht, regt der AGB-Vorstand an, dass man sich regelmäßig mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und seiner Verwaltung sowie der Wirtschaftsförderung trifft. Denn wie heißt es in dem Zehn-Punkte-Papier: „Benrath muss Chefsache werden.“