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Benrath: Sechs-Punkte-Spiele um den Klassenerhalt

Benrath : Sechs-Punkte-Spiele um den Klassenerhalt

Der Überlebenskampf des VfL Benrath in der Landesliga geht weiter. Den jungen Spielern fehlt es an Durchsetzungsvermögen.

Dem Landesliga-Tabellen-Fünfzehnten VfL Benrath steht eine vorentscheidende Phase im Kampf um den Klassenerhalt bevor. Am Sonntag um 15 Uhr empfängt das Team von Trainer Frank Stoffels mit der SpVgg. Odenkirchen den Elftplatzierten im Stadion an der Karl-Hohmann-Straße. Am Donnerstag drauf ist das Derby beim Rather SV, der lediglich vier Zähler besser postiert ist als der VfL. In beiden Begegnungen muss der VfL punkten, um Anschluss zu halten an die Konkurrenz für den Klassenverbleib. Zwei Niederlagen würden den Traditionsclub schier aussichtslos zurückwerfen.

"Die Tabelle kennt jeder", kommentiert Trainer Stoffels die Ausgangslage und versichert: "Alle Spieler sind hoch motiviert." Keine Frage, an der Einstellung seiner Kicker hat es gewiss nicht gelegen, dass die Benrather - wie schon in den beiden vorhergegangenen Meisterschaftsrunden - auch in dieser Saison einen Überlebenskampf in der Landesliga führen. Der mit Saisonbeginn personell stark veränderte und vor allem verjüngte Kader verfügt auf dem Papier über genügend spielerische Qualität. Den meist jungen Talenten mangelt es jedoch an Erfahrung, sprich: Es fehlen Durchsetzungsvermögen und Abgebrühtheit. Stoffels: "Wir erlauben uns haarsträubende Fehler." Und diese Fehler werden - wie beim 2:5 in der Auswärtspartie beim Spitzenteam FSV Vohwinkel - vom Gegner konsequent bestraft.

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Gegen Odenkirchen können die Hausherren in der Abwehr auf Routinier Patrick Breidohr zurückgreifen, der bei seinen Einsätzen mit Winterpausenzugang Hervé Diankanu ein stabiles Innenverteidiger-Duo vor Keeper Pascal Pitzer bildete. Für die defensiven Außenpositionen stehen Sergio Percoco und Linus Appiah zur Verfügung. Verteidiger Cem Olgar drängt in die Startelf.

Eine gute Nachricht gibt es für die Offensive: Benraths Torjäger Sascha Willms ist wieder fit. Sein psychologischer Vorteil: Im Hinspiel glückte ihm gegen Odenkirchen ein Dreier-Pack. Denkbar ist, dass Willms mit Tim Stemmer in der Offensive agiert. In diesem Fall würden Yannick Krohn und Mario Stoffels auf die Außenbahnen rücken. Solche Umstellungen sind für den VfL kein Problem.

Das Gästeteam gilt als technisch und taktisch versiert und lässt sich selbst von einem Rückstand nicht beeindrucken. Im Hinspiel geriet der VfL trotz 3:0-Vorsprung durch die Willms-Treffer noch mächtig unter Druck und musste beim Stand von 3:2 bis zum Schlusspfiff um den Sieg zittern. "Unsere Spiele u mit direkten Abstiegskonkurrenten müssen wir gewinnen", fordert Stoffels.

(hel)