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Schienenersatzverkehr in Langenfeld: Bus ersetzt S-Bahn in drei Ferienwochen

Schienenersatzverkehr in Langenfeld : Schienenersatzverkehr ab Freitag auf der S-Bahnlinie 6

Vom 26. Juni bis 6. Juli sowie zwischen dem 31. Juli und 10. August werden mehrere Düsseldorfer S-Bahnhöfe nicht von der S6 und S68 angefahren.

- (mei/rö) Die Bauarbeiten der Deutschen Bahn für den Rhein-Ruhr-Express (RRX) werden sich in den Sommerferien auf den S-Bahnverkehr auswirken. An insgesamt sieben Düsseldorfer Bahnhöfen zwischen Hellerhof und dem Hauptbahnhof werden für knapp drei Ferienwochen die S6 (zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Köln-Mülheim) und die S68 (zwischen Düsseldorf Hauptbahnhof und Langenfeld) ausfallen. Fahrgäste müssen auf den Schienenersatzverkehr ausweichen.

Hintergrund: Die Bahn baut wegen des schnellen Regionalzugs RRX auf der Pendlerstrecke zwischen Leverkusen und Langenfeld ein neues Gleis. Deshalb sperrt sie ab heute zwei Mal für je zehn Tage die von den Linien S6 und S68 bediente S-Bahn-Strecke zwischen Köln-Mühlheim und Düsseldorf. Betroffen sind die Zeiträume von heute Abend 22 Uhr bis zum 6. Juli (5 Uhr) sowie vom 31. Juli (22 Uhr) bis zum 10. August (5 Uhr). Als Ersatz verkehren Busse mit allen Unterwegshalten zwischen Köln-Mülheim und Langenfeld und zwischen Langenfeld und Düsseldorf Hauptbahnhof. Im Berufsverkehr verkehren zusätzliche Schnellbusse zwischen Langenfeld und Leverkusen und zwischen Langenfeld und Benrath. In Leverkusen und Benrath besteht Anschluss von und zu den Zügen der Linien RE 1 und RE 5 in und aus Richtung Köln und Düsseldorf Hauptbahnhof. Die Züge der Regionallinien verkehren planmäßig.

An den Bahnhöfen Langenfeld-Berghausen (Bild) und Langenfeld  verkehren in den Sommerferien drei Wochen lang keine S-Bahnen. Foto: Matzerath, Ralph (rm-)

„Das neue Gleis wird auf einer Länge von rund fünf Kilometern gebaut“, teilte ein Bahnsprecher mit. Die Kapazitätserweiterung für den neuen RRX soll bis zur Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland fertig sein. Bereits im März hatten die ersten Arbeiten begonnen. Nun werden 18 Kilometer Kabelkanäle verlegt und der Boden aufwändig auf Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg sondiert.

Gut für die Pendler: Nahezu der komplette Juli wird nicht von den Sperrungen der Bahnstrecke betroffen sein. Das hatten sich unter anderem Vertreter der Stadt Langenfeld gewünscht. In Gesprächen mit der Deutschen Bahn sind die beiden Sperrzeiträume festgelegt worden. Schon in den Osterferien hatte es einen Schienenersatzverkehr gegeben, wegen der corona-bedingten Beschränkungen aber mit nur wenigen Fahrgästen.

Auch alle Buslinien der Verkehrsverbünde VRR und VRS sind laut Bahn auf den Ersatzverkehr abgestimmt, in dem Tickets tarifzonenübergreifend nutzbar seien.