Benrath : Neuer Gemüsestand kommt gut an

Premiere auf dem Benrather Markt feierte gestern Herbert Knell mit seinem Obst- und Gemüsestand. Er bietet ein umfangreiches Angebot auf rund 15 Meter Standfläche und will freitags kommen.

Da staunten viele Besucher des Benrather Marktes. Sie wussten, dass gestern zum ersten Mal Herbert Knell mit seinem Obst- und Gemüsestand kam. Aber was sie dann sahen, das hatten sie so nicht erwartet: 15 Meter lang ist der Stand, wenn er aufgebaut ist, und er besticht durch seine strahlend weiß-rote Markise. Er ist ein absoluter Blickfang. "Jetzt fehlt nur noch die Blumenfrau, und der Markt sieht perfekt aus", meint die Urdenbacherin Elisabeth Müller, die gerade Pilze und Tomaten gekauft hat. Auch Erika Meister, die regelmäßig zum Markt kommt, ist begeistert. "Es geht doch", sagt sie. Wenn sich jetzt die Marktbeschicker noch auf bestimmte Tagen einigen, wäre es ihres Erachtens perfekt.

Herbert Knell, der mit seinem Sohn Michael die Geschäfte führt, will erstmal freitags bis 13 Uhr kommen. Geöffnet hat er "sobald der erste Kunde da ist. Auch wenn wir noch aufbauen." Fest steht für ihn aber, dass er nicht wie andere Markthändler bis 18 Uhr dort stehen wird. Gestern baute er um 14 Uhr ab und war mit dem Geschäft zufrieden. "Fürs erste Mal", fügt er hinzu.

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Knell kommt aus Kappes-Hamm. Dort führten schon seine Eltern und Schwiegereltern einen landwirtschaftlichen Betrieb. Mit seinen Gemüseständen ist er in der Region unterwegs. Morgen steht er beispielsweise in Lörick. "Und das seit mehr 20 Jahren - wie alle anderen auch", sagt er.

Sein Tag beginnt früh. Sehr früh. Oft schon um 1.30 Uhr. "Gestern war ich spät dran, da hab' ich erst um 2.30 Uhr angefangen", sagt Knell. Er sei zum Großmarkt gefahren, habe ab 5.30 in Benrath aufgebaut. Und bis er zuhause sei und die Beine mal einen Moment hochlegen könne, sei es 18 Uhr.

Herbert Knell bietet seinen Kunden ein umfangreiches Angebot - und ein durchdachtes. So stehen Körbe bereit, in denen die Kunden schon das ein oder andere einpacken können, bevor es auf die Waage kommt. Denn mit einer einzigen großen Theke kommt der Stand nicht aus. Davor ist ein weiterer langer Tisch, gestern unter anderem mit schalen von Erd-, Wald- und Himbeeren bestückt. Die Stachelbeeren waren um 11 Uhr ausverkauft. Verschiedene Pilzsorten, jede Menge Tomaten-Arten und vieles mehr gibt es, wie das ganze saisonale Obst und Gemüse sowie jede Menge Kräuter. Vieles kauft Knell aus der Region, wie die Erdbeeren, die gestern aus Heinsberg kamen. Nächste Woche kauft er sie aber bei einem Bauern Bonn, "denn dort gibt es die späten Sorten", sagt er. Er bietet auch Exoten vom Großmarkt an, unter anderem die Flug-Mango und Ananas. Die kann sich der Kunde übrigens sofort an der Maschine schälen lassen. Und den Orangensaft gibt es auch frisch gepresst aus der Maschine. "Da war ich der Erste, der die Maschinen auf dem Markt hatte, wie auch die Spargelschälmaschine", sagt Knell stolz.

(RP)