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„Lumagica“ in Düsseldorf: Lichterschau im Schlosspark Benrath

„Lumagica“ in Düsseldorf : Lichtermeer im Benrather Schlosspark

Am Freitag öffnet die Lichterschau „Lumagica“ im Park des Benrather Schlosses. Schon vor dem Start sind etwa 10.000 Tickets verkauft worden. Rund 60 große Lichtobjekte bekommen die Besucher zu sehen. Der Aufbau läuft seit rund drei Monaten.

Noch ist die Lichterschau Lumagica im Benrather Schlosspark nicht final fertiggestellt. Ein wenig Zeit ist ja noch bis zur offiziellen Eröffnung am Freitag, 17 Uhr. Und da eine Kontrollrunde nur Sinn macht, wenn es draußen dunkel ist, gehen Veranstalter Rouven Bönisch, Geschäftsführer der Gravitation Holding, und Projektleiter Sebastian Bau vom Kooperationspartner MK Illumination aus Innsbruck noch einmal die Wegführung entlang.

Ihr werden bis zum 9. Januar im besten Fall viele tausend begeisterte Zuschauer folgen – entlang von angestrahlten Bäumen, Lichtskulpturen und vielen Lichtpunkten. Insgesamt sind es rund 300.000 Einzelbirnen, die, so sagt es Bau, wer mag, gerne nachzählen könne.

Doch wer zwischen Englischem und Französischem Garten auf der 1,5 Kilometer langen Route spaziert, der hat nicht allzu viel Interesse für technische Details – obgleich die auch nicht unwichtig sind. „Das sind alles hochleistungsfähige LED-Birnen“, sagt der Düsseldorfer Bönisch. Der Stromverbrauch könne dadurch recht niedrig gehalten werden.

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Die Kontrollrunde für die Lumagica durch die vom restlichen Schlosspark noch nicht abgetrennten Wege nutzten schnell noch viele Spaziergänger, um eine Ahnung zu bekommen, was ihnen ab Freitag mit Eintritt geboten wird. An mehreren Stellen wird dann noch der visuelle Eindruck durch eine musikalische Untermalung verstärkt. Wie beim Colibri, der stetig in neuen Farben erstrahlt, während im Hintergrund der Blumenwalzer von Tschaikowsky ertönt. Das ist eines der Lieblingsobjekte von Sebastian Bau.

 In den vergangenen Tagen nutzen viele Benrather die Probebeleuchtungen für einen abendlichen Spaziergang, wie diese Mutter mit Kind.
In den vergangenen Tagen nutzen viele Benrather die Probebeleuchtungen für einen abendlichen Spaziergang, wie diese Mutter mit Kind. Foto: Andrea Röhrig

Eigentlich sollte die Lichterschau schon im vergangenen Winter den Schlosspark illuminieren, doch wegen Corona fand noch nicht einmal der Weihnachtsmarkt vor dem Schloss statt. Nun startet am Freitag beides, wenngleich der Weihnachtsmarkt nur an den kommenden vier Wochenenden (bis auf Totensonntag) öffnet, die Lichterschau aber täglich von 17 bis 22 Uhr besucht werden kann.

Für den Besuch von Lumagica sollte eigentlich die 3G-Regel gelten. Sobald NRW, wie gestern angekündigt, im Freizeitbereich 2G einführt, wird auch Lumagica auf diese Vorgabe umgestellt. Die Lichterschau werde aber auf jeden Fall stattfinden, hieß es auf Anfrage. Karten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse.

Im Gespräch räumt Rouven Bönisch mit der irrigen Annahme auf, dass Besucher nur eine halbe Stunde in der Schau verweilen dürften. „Zum Entzerren am Eingangsbereich gibt es für die Tickets jeweils einen halbstündigen Eintrittsslot, aber jeder kann so lange bleiben, wie er mag.“

Rund 10.000 Tickets sind nach seinen Angaben für die Berather Lichterschau schon verkauft worden. Das lässt Bönisch besser schlafen. Denn, wie er sagt, sei schon der Gegenwert eines Einfamilienhauses in das Projekt investiert worden. Läuft alles wie erhofft, soll sich die Lichterschau im Schlosspark etablieren. „Und wir werden jedes Jahr Neues bieten.“

Der Eingang zu Lumagica befindet sich zwischen Haupthaus und Ostflügel. Am Eingang gibt es zudem auch eine eigene Toilette und gastronomische Angebote, da der Schloss-Weihnachtsmarkt nur eingeschränkte Zeiten hat. Nach einem Rundgang verlässt man das Terrain vorbei an einer winkenden und strahlenden Kurfürstin Elisabeth Auguste am Westflügel.