Benrath: Landesliga: Eine Partie der krassen Gegensätze

Benrath : Landesliga: Eine Partie der krassen Gegensätze

Drei Spieltage vor Saisonende haben es die Landesligakicker vom VfL Benrath mit dem SC Velbert zu tun. Der Gegensatz zwischen beiden Konkurrenten könnte größer kaum sein. Velbert kämpft als Tabellendritter um die Aufstiegs-Chance. Dem Team von Trainer Frank Stoffels obliegt als Schlusslicht die Aufgabe, sich anständig aus der Spielklasse zu verabschieden. "Das ist unser Ziel", betont der Benrather Coach. Sieben Zähler trennen den VfL vom Relegationsrang. Im Falle einer Auswärtsniederlage herrscht auch rechnerisch kein Zweifel mehr am Gang hinab in die Bezirksliga.

Die angespannte Personallage erleichtert den Gästen die schwere Auswärtsaufgabe nicht. Zwei Rot-Sperren zwingen Stoffels zum Umbau der Startelf. Außenverteidiger Ryosuke Inagaki, der in der Partie zuletzt gegen Mettmann im Disput mit einem gegnerischen Landsmann erstaunlicherweise seine gewohnte Disziplin verlor, muss ein Spiel pausieren. Jungtalent Mohamed Fatni fehlt nach seinem Platzverweis in gleich drei Begegnungen. "Überhartes Einsteigen", hatte der Linienrichter kurz vor Spielende gesehen und dem Unparteiischen mitgeteilt.

Für Inagaki dürfte am Sonntag in der BFL Arena Robin Reuter in die Abwehrkette rücken. Claudio Bemba wird Fatni in der Offensive ersetzen. Anstoß ist um 15 Uhr. Dass für Fatni die Saison trotz Sperre noch nicht endgültig gelaufen ist, verdankt der 18-Jährige dem Umstand, dass der VfL am Pfingstmontag auf der Anlage des TSV Eller zusätzlich das Entscheidungsspiel um den Einzug in den Niederrheinpokal gegen den A-Kreisligisten Rhenania Hochdahl zu bestreiten hat. "Mohamed ist beim Saisonfinale in Meerbusch wieder einsatzberechtigt", erklärt Stoffels. Für größere personelle Änderungen fehlen dem VfL die Alternativen. Ob Stoffels aus taktischen Gründen einzelne Positionen tauschen wird, ist offen. Im Tor wird Daniel Leurs stehen, zumal Florian Mahn (beruflich verhindert) und Daniel Terentyev (Schulterverletzung) nicht zur Verfügung stehen. Ziel ist es, gegen die spielstarken Velberter möglichst lange die Null zu halten. Stoffels: "Meine Jungs sind hoch motiviert."

(hel)
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