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Im Benrather Schlosspark müssen 60 Bäume fallen

Benraht : Im Schlosspark müssen 60 Bäume fallen

Mehrere Bäume im Benrather Schlosspark sind nicht mehr standfest und müssen gefällt werden, um die Sicherheit im Park nicht zu gefährden. Zum Teil ist Pilzbefall dafür verantwortlich. Aufforstung ist geplant.

Zur verantwortungsvollen Forst- und Grünpflege in Parks und Wäldern gehört auch die Aufgabe, kranke und instabile Bäume zu entfernen, um Platz zu schaffen für junge Gewächse und um die Sicherheit der Menschen nicht zu gefährden. Im Februar wird der Baumbestand in dem 40 Hektar großen Park von Schloss Benrath durchforstet. Dabei müssen insgesamt 60 Bäume mit Stammumfängen zwischen 100 und 500 Zentimetern gefällt werden, weil sie nicht mehr verkehrssicher sind. Von den zu fällenden Bäumen sind die meisten Rotbuchen im Alter zwischen 80 und 200 Jahren. Der Rest besteht aus Hainbuchen, Wildkirschen, Eichen und Fichten.

Die Rotbuchen sind am Stammfuß mit Pilzen wie Riesenporling, Brandkrustenpilz oder Hallimasch befallen. Dieser Befall führt in kurzer Zeit zu einer schlechten Standsicherheit. Ein weiteres Symptom der Pilze ist, dass der Stammkern verfault und die Bäume nur eine geringe Wandstärke aufweisen. Auch dieses Schadbild führt dazu, dass die Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann und die Bäume im schlimmsten Fall umstürzen könnten.

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An den zu fällenden Hainbuchen wurden am Stammfuß große Faulstellen entdeckt, die zu einem gänzlichen Absterben der Bäume führen. Bei einigen Wildkirschen, Eichen und Fichten sind die Kronen abgestorben. Wo dies möglich ist, sollen Stämme und Stümpfe als so genannte Spechtbäume erhalten bleiben, das tote Holz ist ein wertvoller Lebensraum für verschiedene Tier- und Pflanzenarten.

Die nötigen Fällarbeiten beginnen Anfang Februar und sollen spätestens Ende des Monats beendet sein, damit die heimischen Tiere, vor allem die Vögel im Schlosspark, nicht bei der Brut, dem Nestbau und der Aufzucht und Pflege des Nachwuchses beeinträchtigt werden.