Kreisliga C : Neues Modell in der Kreisliga C

Bereits zur Winterpause werden die Mannschaften in zwei Gruppen geteilt, von denen die bessere um den Aufstieg spielt, während die übrigen nur noch Freundschaftsspiele haben. Das System soll für gerechtere Partien sorgen.

Die Letzten beißen bekanntlich die Hunde – und dieses Motto gilt gegenwärtig für Düsseldorfs Amateurclubs in der Kreisliga C. Eine Liga-Reform ist der Grund dafür, dass sich die in fünf Vorrundengruppen eingeteilten Kontrahenten schon bis zur Winterpause ein heftiges Gerangel um die vorderen Tabellenplätze liefern.

Liga-Modell Im Kreis Düsseldorf treffen bis zur Winterpause die Mannschaften in Gruppen bei Hin- und Rückspiel aufeinander. Die Besten bilden anschließend zwei Aufstiegsgruppen, die nach der Winterpause um die Aufstiegsplätze wettstreiten. Für die übrigen Mannschaften geht es mit Freundschaftsspielen weiter. „Das neue Modell ist mit den Vereinen abgestimmt worden“, betont der Kreisvorsitzende Bernd Biermann. Der Probelauf wird nach Saisonende bewertet.

Begründung In der Kreisliga C soll es mit diesem Modell zu ausgeglicheneren Begegnungen kommen. „Zweistellige Niederlagen, die hoffnungslos unterlegenen Teams den Spaß am Fußball verderben, könnten der Vergangenheit angehören“, erklärt Biermann. Nicht selten haben Vereine unterlegene Mannschaften vom laufenden Spielbetrieb zurückgezogen, was Wettbewerbsverzerrungen zur Folge hatte.

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Südclubs vorn Nach bislang acht Begegnungen befinden sich mit dem SFD, SV Wersten 04 II und dem Garather SV II in der Gruppe 5 drei Südteams auf dem Weg in eine Aufstiegsgruppe. Geschlossenheit nennt Dieter Hummel, Trainer beim aktuellen Spitzenreiter SFD, als Grund für die Dominanz seines Teams. Werstens Coach Rene Jungnickel will als Zweitplatzierter ebenfalls dranbleiben. Zusammen mit Heiko Bigutt und Kai Wimmer bildet Jungnickel bei den 04ern ein qualifiziertes Trainer-Trio. Mit der GSV-Reserve behauptet sich eine spielstarke Formation von kurdischen Spielern als Tabellendritter gut.

Mit Rückstand Weniger aussichtsreich ist die Lage für die übrigen Südteams. Nach schwachem Saisonstart in der Gruppe 5 muss der VfL Benrath III mit Trainer Thomas Kroupa endlich in die Spur finden. Die Reserve vom TSV Urdenbach hat in der Gruppe 2 unter Trainer Sascha Langel schon fünf Niederlagen kassiert. In der Gruppe 3 liegt der SV Wersten 04 III von Trainer Marc Drebes nur auf Rang sechs. „Aus beruflichen Gründen ist die Trainingsbeteiligung oft gering“, nimmt‘s Drebes gelassen.

Befürchtungen Für die Mannschaften, die ab 2019 nicht in den Aufstiegsgruppen spielen, dürfte der sportliche Anreiz fehlen. Mangelnde Trainingsbeteiligung wird als Folge befürchtet, wenn es allein um die „goldene Ananas“ geht. „In der Winterpause werden etliche Spieler zu jenen Club wechseln, die wirklich um die Aufstiegsplätze spielen“, prophezeit Drebes ein Personalkarussell.