Düsseldorf: Traut Euch - die schönsten Orte für das Ja-Wort

Region Düsseldorf : Traumhochzeit - die schönsten Orte für das Ja-Wort

Auch in diesem Jahr wollen wieder Tausende den Bund fürs Leben schließen. Das muss nicht in einem nüchternen Trauzimmer geschehen. Im Düsseldorfer Süden und im Kreis Mettmann gibt es viele romantische Alternativen. Ein Überblick.

Düsseldorf Der Unterbacher See an der Stadtgrenze zu Hilden und Erkrath ist ein durch Auskiesung entstandener Baggersee. Er ist eines der attraktivsten Naherholungsgebiet in der Region. Auch dort können sich Paare das Ja-Wort geben – auf einem Trau-Floß oder dem Panorama-Boot. Auch Taucher können hier ihren schönsten Tag im Leben ganz besonders gestalten. Während der Trauung liegen die Elektro-Boote am Ufer. Anschließend können die Paare mit ihren Gästen über den See schippern. Weitere Informationen bei der Stadt Düsseldorf (Telefon 0211 899-1).

Hilden bietet den „Alten Ratssaal“ im Bürgerhaus Mittelstraße 40 an. Er ist das Schmuckstück des historischen Rathauses, das Hilden 1900 einweihte, als die Gemeinde zur Stadt wurde. Die Wände schmücken Porträts der Bürgermeister. Hier beriet früher der Stadtrat über die Geschicke der Stadt. Der Raum ist etwa 78 Quadratmeter groß und hat etwa 40 bis 50 Sitzplätze. Etwa jedes zweite Paar gibt sich hier das Ja-Wort. Weitere Informationen bei der Stadtverwaltung (Telefon 02103 72-0).

Haan Das Haus „Am Quall“ ist das älteste Haus im Ortsteil Gruiten-Dorf, einem Fachwerk-Idyll im Bergischen Land. Seine Geschichte reicht wahrscheinlich bis ins 16. Jahrhundert zurück. Das Denkmal liegt idyllisch am Dorfanger mit der Düssel und ganz in der Nähe einer katholischen und einer evangelisch-reformierten Kirche. Weitere Informationen bei der Stadtverwaltung Haan (Telefon 02129 911-0).

Haan Die Heidberger Mühle (Walder Straße 50) geht auf eine Mühle aus dem 17. Jahrhundert zurück. Schon 1894 wurde die Heidberger Mühle gastronomisch umgewidmet. Blickfang ist der 2006 abgebrannte und danach neu erstellte Mühlenpavillon im Mühlsee.im Ittertal. Dort können sich Paare in einer romantischen Kulisse trauen lassen. Weitere Informationen bei der Stadtverwaltung Haan (Telefon 02129 911-0).

Solingen Der Balkhauser Kotten (Balkhauser Kotten 2) wurde 1600 am Ufer der Wupper erbaut. In den 1920er Jahren arbeiteten in der Doppelanlage 56 Schleifer und fertigten neben Messern aller Art auch Scheren. Das Fachwerk-Denkmal ist eines von zwei weitgehend im Original erhaltenen Wupper-Schleifkotten. In dem urigen Industrie-Denkmal wird auch getraut. Weitere Informationen bei der Stadt Solingen unter Telefon 0212 290-0).

Monheim Wer das Besondere sucht, wird beim Piwipper Böötchen fündig. Die Protagonisten steigen als Braut und Bräutigam auf das kleine Boot und verlassen es wieder als Ehepaar. Alle Infos: www.piwipp-boot.de. Aber das ist nicht der einzige außergewöhnliche Ort zum Heiraten in Monheim. Wer mag, kann sich im Schelmenturm, in der Marienburg und auf dem Mon-Berg sein Ja-Wort geben.

Langenfeld Die Wasserburg Haus Graven ist weit über die Grenzen Langenfelds hinaus bekannt. Im roten Saal werden die Paare standesamtlich getraut (Anmeldung über das Langenfelder Standesamt), danach kann ein paar Räume weiter gleich pompös gefeiert werden. Alle Infos: www.haus-graven.de. In Langenfeld kann außerdem noch im Freiherr-vom-Stein-Haus geheiratet werden. Auf Leichlinger Gebiet direkt an der Sadtgrenze liegt das Kapellchen in Ruppelrath.

Ratingen Bereits die „normale“ Trauung im Standesamt ist etwas Besonderes: Das ehemalige Minoritenkloster ist der Sitz des Standesamtes Ratingen und befindet sich im Zentrum von Ratingen, an der Ecke Marktplatz/Minoritenstraße. Das Trauzimmer ist im einstigen Chorraum des Klosters eingerichtet und bietet Platz für Hochzeitsgesellschaften bis etwa 40-50 Personen (34 Sitzplätze). Im Hof kann man mit Sekt anstoßen.

Die Minoriten haben mehrere Jahrhunderte in Ratingen gewirkt. Bereits 1362 besaß der von Franz von Assisi gegründete Orden ein Haus in der Oberstraße. Neben einigen „Minderbrüdern“, wie die Franziskaner auch genannt wurden, wohnte dort eine kleine Gruppe von Beginen. Ab 1834 nahm das Klostergebäude die katholische Schule auf und diente von 1884 bis 1973 als Rathaus der Stadt Ratingen. Heute ist es das Domizil der Volkshochschule, und seit März 2009 ist im Erdgeschoss das Standesamt ansässig.

Ratingen Wer es festlicher mag, kann beispielweise im Industrie-Museum Cromford heiraten. Das Standesamt Ratingen bietet an bestimmten Samstagen im Jahr Trauungenim Gartensaal des Herrenhauses an. Wer dagegen blaues Blut in seinen Adern verspürt, wird den Bund fürs Leben im Schloss Linnep besiegeln, ebenfalls an bestimmten Samstagen.

Der alte, in Breitscheid gelegene Herrensitz geht in seinen Ursprüngen auf das 12. Jahrhundert zurück. Im Jahr 1855 kam er nach mehrfachen Besitzerwechseln in den Besitz des Grafen Ferdinand von Spee, dessen Nachfahren, die Familie von Ketteler, noch heute das Schloss bewohnen. Der Kiesweg zum Trauzimmer führt durch den Park, auf der Rückseite des Hauses. Das Brautauto darf bis zum Eingangsbereich vorfahren. Infos zu Hochzeitsterminen gibt es beim Standesamt der Stadt Ratingen, 02102/505-3280, www.ratingen.de.

Mettmann Ab Ende April finden die meisten Trauungen in Mettmann unter freiem Himmel statt. Und obwohl niemand eine Schönwettergarantie geben kann, sollten sich Interessierte, die sich in den Sommermonaten trauen lassen wollen, frühzeitig um Wunschtermin und Wunschort bemühen.

Mettmann Die Goldberger Mühle steht für eine standesamtliche Trauung im historischen Ambiente zur Verfügung. 24 Mal wurde sie im vergangenen Jahr zum Ort der Eheschließung. Für 175 Euro können Hochzeitsgesellschaften die Mühle für gut eine Stunde in der Woche mieten. Aber auch in der Kulturvilla mit Theatersaal und Kaminzimmer kann draußen und drinnen getraut werden. Hier finden bis zu 100 Gäste Platz. Die Kosten belaufen sich auf 190 Euro für drei Stunden. Darüber hinaus sind Trauungen in der Alten Bürgermeisterei möglich. Diese kann für 175 Euro für zwei Stunden angemietet werden.

Wülfrath Ein Restaurant in einem urigen Fachwerkhaus mit hübscher Terrasse – die „Kutscherstuben“ sind ein beliebtes Ausflugsziel in Düssel. Im Oktober wurden sie vom Standesamt in die Liste der offiziellen Trauzimmer aufgenommen. Sie ersetzen damit das gegenüberliegende Restaurant „Wasserburg“, das bis zu seiner Schließung der Anlaufort für Trauungen in Düssel war. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 02058 18235.

Auch das Kommunikations-Center wird gerne genutzt und bietet die Möglichkeit zur Trauung unter freiem Himmel. In der Woche steht die Kathedrale für 280 Euro pro ganzen Tag zur Verfügung. Das Kaminzimmer des Niederbergischen Museums steht auch außerhalb der gewöhnlichen Museumszeiten für künftige Eheleute bereit. Die Kosten für diese außergewöhnliche Erfahrung belaufen sich auf 200 Euro.

Erkrath An jedem ersten Samstag im Monat kann außerhalb des Trauzimmers geheiratet werden. Hierfür stehen die Lokalitäten „Hopmanns Olive“, die Kochwerkstatt Brügger Mühle oder das Stellarium im Bürgerhaus Hochdahl bereit. Nicht außerhalb des Trauzimmers, aber mindestens ebenso besonders sind so genannte „Candlelight-Trauungen“. Ab Einbruch der Dunkelheit bis 20 Uhr wird das Trauzimmer im Rathaus Erkrath zum Kerzenmeer.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Hochzeitslocation in Düsseldorf – der perfekte Ort für das Ja-Wort

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